Europatag am Cusanus-Gymnasium (Foto: Catrin Echagaray).
Der Europatag geht zurück auf eine Rede vom 9. Mai 1950. Damals schlug der französische Außenminister Robert Schuman vor, dass europäische Länder im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) enger zusammenarbeiten sollten. Diese so genannte Schuman-Erklärung gilt seitdem als Grundstein für die weitere Entwicklung hin zur Europäischen Union (EU).
Das langfristige Ziel Robert Schmans war es, nach dem Zweiten Weltkrieg dauerhaften Frieden in Europa zu schaffen. Heute leben in der EU viele Länder gemeinsam in Frieden. Sie arbeiten zusammen, damit es allen Menschen in Europa besser geht – zum Beispiel in den Bereichen Umweltschutz, Bildung, Wirtschaft und Rechte für alle Bürgerinnen und Bürger.
Viele genießen das freie Reisen in der Europäischen Union (EU), das Roaming in der EU, das unkomplizierte Studieren im EU-Ausland, die Austauschprogramme und freundschaftliche Begegnungen im Rahmen von Erasmus Plus, den offenen Warenaustausch zwischen den EU-Ländern, die einheitliche Bezahlung im EURO, den gemeinsamen Markt, den Frieden und die Solidarität und vor allem die Demokratie in Europa.
In Erinnerung an dieses historische Ereignis wird in den EU-Ländern jedes Jahr am 09.05. der „Europatag“ gefeiert und damit bewusst gemacht, wie wichtig gegenseitiger Austausch und gegenseitiges Vertrauen über Ländergrenzen hinweg für den Frieden und den Wohlstand in Europa sind.
Auch am Cusanus-Gymnasium Wittlich als Europaschule wurde an den Europatag im Rahmen einer interaktiven Aktion erinnert: Interessante Quizfragen zur Europäischen Union und zu typischen Redewendungen in Sprachen der EU sollten auf spielerische Weise die Auseinandersetzung mit Europa und der EU anregen. Viele Schüler*innen nahmen interessiert an der Aktion auf dem Schulhof der Schule teil!