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Wittlicher Rundschau
Ausgabe 29/2026
Aktuelles aus der Stadt
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Stress reduzieren und neue Kraft schöpfen – Progressive Muskelrelaxation (PMR) auf dem Stuhl für Menschen ab 60 Jahren

Stress, innere Unruhe und körperliche Anspannung begleiten viele Menschen im Alltag – auch im höheren Lebensalter. Mit dem kostenfreien Angebot „Stress reduzieren durch Entspannungstechniken – Progressive Muskelrelaxation (PMR) auf dem Stuhl 60+“ lädt das WILàvie Seniorinnen und Senioren dazu ein, eine leicht erlernbare Entspannungsmethode kennenzulernen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juli 2026, von 16 bis 17 Uhr im WILàvie, Brautweg 1, Tanzraum im Untergeschoss, statt. Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Edmund Jacobson zählt zu den bewährtesten Verfahren zur Stressbewältigung. Durch das bewusste Anspannen und anschließende Entspannen einzelner Muskelgruppen wird der gesamte Körper in einen Zustand tiefer Ruhe versetzt. Die Übungen werden bequem im Sitzen durchgeführt und eignen sich daher besonders für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität. Regelmäßige PMR-Übungen können dazu beitragen, Stress und innere Anspannung abzubauen, die körperliche und seelische Entspannung zu fördern, die Körperwahrnehmung und Koordination zu verbessern sowie das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität zu steigern. Die Teilnehmenden lernen einfache Übungen kennen, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen. Die Veranstaltung wird von den Entspannungstrainerinnen Judith Friedrich und Sylvia Jungen geleitet und ist Teil der Angebotsreihe „SeiAKTIV – Selbständigkeit im Alter“. Ziel der Initiative ist es, ältere Menschen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit zu stärken, ihre Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten und das Wohlbefinden im Alltag zu fördern. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, die wohltuende Wirkung der Progressiven Muskelrelaxation kennenzulernen und eine Stunde der bewussten Entspannung zu erleben. Gefördert wird die Initiative von den Krankenkassen und Krankenkassenverbänden des Landes Rheinland-Pfalz nach § 20a SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Unterstützt wird das Projekt durch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz.