Die Autorenrunde, Schriftleitung, Redaktionsteam und Bürgermeister Joachim Rodenkirch stellen das Säubrennerbuch 2025 vor. (Foto Werbeagentur Eiring)
v.r.n.l.: Ministerpräsident Alexander Schweitzer, Joachim Gerke, Dieter Burgard, Dagmar Gerke, Bürgermeister Joachim Rodenkirch, SGD-Nord Präsident Wolfgang Treis und Staatssekretärin Bettina Brück (Foto: rlpbild).
Fotos: Privat
Das Stadtjahrbuch Wittlich 2025 „Der Säubrenner“ ist herausgekommen. 40 Autoren haben das 192-seitige Buch durch 46 Beiträge mit zahlreichen Abbildungen für eine ungewöhnlich hohe Auflage bereichert. Das Titelfoto zeigt das neu eröffnete Vitelliusbad.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch präsentierte die von Richard Nels gegründete Chronik im Rahmen des turnusmäßigen Treffens der Autoren. Sie gedachten des verstorbenen Schriftleiters Ulrich Jacoby, dem die hohe Qualität des Kompendiums Herzensanliegen war. Zu seinem Gedenken erscheint ein Bericht über die Jahrtausendfeier 1925 in Wittlich, den Jacoby nicht mehr selbst vollenden konnte.
Der Bürgermeister hob die Beteiligung des literarischen Nachwuchses hervor: „Sechs junge Autoren, drei Mädchen und drei Jungen, im Alter von elf bis 15 Jahren haben im Rahmen des Projektes „StoryMaker“ der Volkshochschule Wittlich-Stadt und Land eigens für das Jahrbuch spannende Texte verfasst. Bei so viel Talent junger Menschen müssen wir uns für die Zukunft der Publikation keine Sorgen machen, versicherte er.
Die Autorenrunde bestätige mit ihrer Arbeit die Verbundenheit mit dem Stadtjahrbuch, betonte Rodenkirch. Die hohe Wertigkeit des „Säubrenners“ sei ihr ein Herzensanliegen. Er dankte dem Redaktionsteam, den Autoren sowie den Inserenten und Unternehmen, die das Erscheinen der Auflage ermöglichten.
Im Rahmen der Weinprobe, die alljährlich in der Kultur- und Tagungsstäte Synagoge am Kirmesmontag stattfindet, trugen sich Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Ministerpräsident Alexander Schweitzer, Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Bildungsminister Sven Teuber in das Goldene Buch der Stadt Wittlich ein (Foto: Lina Hayer - new media labs).
Am 14. September fand ein Festgottesdienst und eine kleine Feier im St. Markus-Haus statt, in deren Rahmen das 180-jährige Bestehen der Sankt-Josef-Bruderschaft gefeiert wurde.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1845 hat sich die Bruderschaft von einer Gemeinschaft zur Vorsorge für Handwerker hin zu einer starken Säule der Fürsorge und des karitativen Engagements entwickelt.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch dankte allen Mitgliedern der Bruderschaft für ihre wertvolle Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft. Als Dank und Anerkennung überreichte Rodenkirch dem Vorstand der Sankt-Josefsbruderschaft den Ehrenschild der Stadt Wittlich.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch überreicht dem Vorstand der St. Josefsbruderschaft den Ehrenschild der Stadt Wittlich (Foto: Privat).
Zum Jubiläum ist eine Chronik „Von der Vorsorge zur Fürsorge“ erschienen, die von der Bruderschaft herausgegeben und von Albert Klein verfasst wurde. Sie dokumentiert die Entwicklung der Gemeinschaft von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.
Der Stadtwald Wittlich hat Anfang Oktober die turnusmäßige Überprüfung seiner FSC®-Zertifizierung sowie die Kontrolle im Rahmen des Programms „Klimaangepasstes Waldmanagement“ erfolgreich bestanden. Damit wird der Stadt Wittlich erneut eine vorbildliche, nachhaltige und verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung auf höchstem sozialen, ökologischen und ökonomischen Niveau bestätigt.
Bereits seit 2004 trägt der Stadtwald das international anerkannte FSC®-Zertifikat (Forest Stewardship Council®) – und das nun schon seit über 20 Jahren ununterbrochen. Das Zertifikat steht für eine naturnahe, umweltfreundliche und sozial gerechte Bewirtschaftung der Wälder. Grundlage ist
„Der Stadtwald ist ein wertvolles Naturerbe für kommende Generationen“, betont Bürgermeister Joachim Rodenkirch. „Das hervorragende Abschneiden bei der FSC®- und Klimaauditierung zeigt, dass wir den richtigen Weg gehen: verantwortungsvoll, zukunftsorientiert und im Einklang mit der Natur.“
Neben der nachhaltigen Holzproduktion erfüllt der Stadtwald wichtige Funktionen als Erholungsraum für die Bevölkerung und als natürlicher Schutzraum für Klima, Wasser und Boden und bleibt damit ein unverzichtbarer Bestandteil der grünen Infrastruktur Wittlichs.
Am 25. November 2025, wurde Joachim Gerke in Mainz mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Ehrung wurde von Ministerpräsident Alexander Schweitzer im Festsaal der Staatskanzlei verliehen.
Ministerpräsident Schweitzer würdigte die Ausgezeichneten als Menschen, „die unser Land in besonderer Weise stärken und voranbringen“. Der Landesverdienstorden stehe für Wertschätzung, Ermutigung und Dank an Vorbilder, „deren Erfahrungen, Verdienste und Geschichten motivieren, Brücken zu bauen und Gutes für Rheinland-Pfalz zu tun“.
Joachim Gerke wurde insbesondere für seinen außergewöhnlichen Einsatz nach der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 geehrt. Seit rund drei Jahrzehnten ist Gerke außerdem in verschiedenen Ämtern ehrenamtlich kommunalpolitisch aktiv.
Die Stadt Wittlich hat am Samstag, 29. November 2025 den Popchor JUKE BOX aus ihrer niederländischen Partnerstadt Boxtel begrüßt.
Der Beigeordnete Joachim Gerke und der 1. Vorsitzende des Gospelchors Wittlich e.V., Rainer Steilen hießen die Gäste im Namen der Stadt und des Chors herzlich willkommen. Beide betonten die Bedeutung kultureller Begegnungen für ein gegenseitiges Verständnis und den Zusammenhalt der Partnerstädte. Nach dem offiziellen Empfang im Rathaus der Stadt und einer Stadtführung inklusive spontaner Gesangseinlagen beider Chöre folgte am Abend das musikalische Highlight: ein gemeinsames Konzert der beiden Chöre sowie des Schulchors der Clara-Viebig-Realschule plus aus Wittlich im Atrium des Cusanus-Gymnasiums anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Gospelchors Wittlich e.V..
Die Verantwortlichen beider Chöre kündigten bereits an, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch künftig weiter auszubauen – ein starkes Zeichen für die lebendige Städtepartnerschaft zwischen Wittlich und Boxtel.