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Eifel-Mosel-Hunsrück-Aktuell
Ausgabe 18/2019
Amtlicher Teil
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Umgang mit traumatisierten Geflüchteten

Eine Trauma pädagogische Fortbildung für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer/innen fand am 24.04.2019 im Zentrum für lebenslanges Lernen in Traben-Trarbach statt. Die Teilnehmer/innen kamen aus den Verbandsgemeinden Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues und sind alle schon seit einigen Jahren in der Flüchtlingshilfe engagiert. Eingeladen hatten die Ehrenamtskoordinatorinnen Carmen Jondral-Schuler und Zinab Karo vom DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich e.V.

Die Referentin Sabine Eberhardt, Theologin, Trauma Pädagogin und Trauma zentrierte Fachberaterin, sowie systemische Beraterin vermittelte Grundkenntnisse in Psychotraumatologie und sekundärer Traumatisierung. Was ist ein Trauma und woran kann ich ein Trauma erkennen? Welche Symptomatiken können bei traumatisierten Menschen vorliegen? „Trigger“ und unser Umgang damit. Sekundäre Traumatisierungen, Umgang mit Übertragungen und Gegenübertragungen. Wie kann ich einen traumatisierten Geflüchteten unterstützen?

Mithilfe praktischer Übungen wurden der Umgang mit traumatisierten Menschen und die Selbstfürsorge gestärkt. Die Veranstaltungsteilnehmer/innen hatten die Möglichkeit, Ihre Fragen zu stellen und berichteten über Ihre Erfahrungen mit traumatisierten Flüchtlingen. Viele der Geflüchteten haben in ihren Heimatländern oder auf der Flucht traumatische Erfahrungen gemacht. „Wichtig ist, den traumatisierten Menschen zu stärken und zu stabilisieren, dabei aber auch auf seine eigenen Grenzen zu achten“ war ein Resümee am Ende der Fortbildung.