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Ausgabe 25/2026
Enkirch - amtlich
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75 Jahre Städtefreundschaft Enkirch - Unna

Ein besonderes Jubiläum konnte am Pfingstsamstag anlässlich des Weinfrühlingsfestes in Enkirch gefeiert werden: Seit nunmehr 75 Jahren verbindet die Städtepartnerschaft die Gemeinde Enkirch mit der Stadt Unna. Aus diesem Anlass begrüßte Ortsbürgermeister Roland Bender eine Delegation aus der Partnerstadt, um gemeinsam auf die langjährige Freundschaft und die zahlreichen Begegnungen der vergangenen Jahrzehnte zurückzublicken.

In einer herzlichen und festlichen Atmosphäre wurde die Bedeutung der Städtepartnerschaft für den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Kommunen hervorgehoben. Die Verbindung zwischen Enkirch und Unna steht für gelebte Freundschaft, gegenseitiges Verständnis und den kontinuierlichen Austausch über Generationen hinweg. Roland Bender dankte in seiner Jubiläumsrede besonders den Personen, die sich über viele Jahre mit großem Engagement für die Städtefreundschaft eingesetzt haben. Hervorgehoben wurden dabei die ehemalige stellv. Bürgermeisterin Unnas, Frau Renate Nick, Enkirchs ehemaliger Ortsbürgermeister Charly Weisgerber sowie der aktuelle 1. Ortsbeigeordnete Gerald Caspari.

Angeführt vom stellvertretenden Bürgermeister Burkhard Böhnisch, überreichten die Gäste bei der Jubiläumsfeier auf dem Festplatz in Enkirch ein symbolträchtiges Geschenk: eine Eselsskulptur mit der Inschrift „75 Jahre – Verbunden in Freundschaft – Unna-Enkirch“. Der Esel gilt als das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt Unna.

Ein gewichtiges Geschenk: Anker symbolisiert Beständigkeit

Die Enkircher überraschten ihrerseits die Gäste aus Unna mit einem eindrucksvollen Gegenstück: einem überdimensionalen, tonnenschweren Anker – dem Wappensymbol der Ortsgemeinde Enkirch. Der Anker, sagte Ortsbürgermeister Roland Bender, solle künftig einen festen Platz im Unnaer Stadtbild finden. „Er soll kein Denkmal sein, das einstaubt, sondern ein Symbol“, erklärte Bender. „Der Anker symbolisiert unsere Beständigkeit. 75 Jahre Freundschaft zwischen der Mosel und dem Westfälischen Hellweg erschüttert so schnell nichts. Und er ist das perfekte Gegenstück zu eurem Esel. Man könnte sagen: Der Esel zieht, und der Anker hält. Eine unschlagbare Kombination!“

Auch Unnas stellvertretender Bürgermeister Burkhard Böhnisch würdigte in seiner Rede die Bedeutung der langjährigen Freundschaft zwischen Enkirch und Unna. „Wo Freunde zusammenkommen, ist kein Platz für Hass und Hetze“, betonte Böhnisch.

Mit dem Jubiläum wurde nicht nur auf die gemeinsame Geschichte zurückgeblickt, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft gesetzt, beide Partnergemeinden bekräftigten ihren Wunsch, die Freundschaft auch in den kommenden Jahren aktiv zu pflegen und weiter auszubauen.