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Eifel-Mosel-Hunsrück-Aktuell
Ausgabe 32/2018
Amtlicher Teil
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Waldbrandgefahr steigt deutlich an!

Waldbesucher aufgepasst!

Das Forstamt Traben-Trarbach weist die Bevölkerung auf die steigende Waldbrandgefahr hin und bittet um Achtsamkeit und Mithilfe!

1. Waldbrandgefahr:

„Da die Trocken- und Hitzeperiode weiter anhält, steigt die Brandgefahr in unseren Wäldern deutlich“, hierauf weist Forstdirektor Franz-Josef Sprute, Leiter des Forstamtes Traben-Trarbach hin. Der zweithöchste Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes sei inzwischen erreicht.

„Unsere Wälder, die Tiere und Pflanzen können im Brandfall nicht evakuiert werden. Sie sind schutzlos dem Feuer ausgeliefert, Totalverluste der Lebensräume sind neben dem wirtschaftlichen Schaden die bittere Folge“ so Sprute. Besonders gefährdet sind Nadelholzreinbestände mit trockenem Unterholz und Wälder mit starkem Besucherandrang. Dank des seit Jahrzehnten planmäßig entwickelten hohen Laubholzanteils und der Vielfalt in unseren Wäldern haben wir einen natürlichen Waldbrandschutz, weswegen großflächige Brände wie in Schweden oder Südeuropa hier nicht zu befürchten sind.

Ca. 90 % aller Wald- und Flurbrände gehen auf unvorsichtigen Umgang der Menschen mit offenem Feuer im Wald und in Waldesnähe zurück. Waldbrände können auch durch Blitzschlag oder weggeworfenes Glas entstehen.

Das Forstamt Traben-Trarbach weist eindringlich alle Naturfreunde und Waldbesucher auf folgende Verhaltensregeln hin:

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Das Rauchen im Wald ist strengstens verboten, machen Sie Raucher höflich darauf aufmerksam.

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Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldesnähe verboten. Bitte ausschließlich offizielle Grillplätze benutzen und auch hier größte Vorsicht wegen Funkenflug. Eine besondere Gefahr geht von den flexiblen Einmalgrills aus.

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Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren unter den Autos entzünden!

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Halten Sie alle Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für die Rettungsfahrzeuge vollständig frei.

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Jede, auch kleinere Rauchentwicklung außerhalb der Siedlungsgebiete melden, Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei). Die Angabe der im Wald an Wegkreuzungen beschilderten Rettungspunkte (grüne Tafeln mit weißem Kreuz und einer Nummer) erleichtert die rasche Bekämpfung.

„Die ökologischen und ökonomischen Folgewirkungen eines Waldbrandes sind schwerwiegend“, betont Sprute. So vernichten auch kleinere, niedrige Bodenfeuer durch die Temperaturentwicklung und die Schädigung der Wurzeln und Stammanläufe den aufstockenden wertvollen Waldbestand einschließlich aller Lebewesen. Die Revierförsterinnen und -förster der örtlichen Forstreviere, die Feuerwehr und die Polizei sind bei ihren Bemühungen zum aktiven Waldschutz auf die Mithilfe aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen“ so der Appell des Forstamtes.

Durch die über Jahrzehnte von den Waldbesitzern in Rheinland-Pfalz bereits praktizierte naturnahe Waldwirtschaft sind artenreiche, vielfältige und strukturreiche Wälder aufgebaut worden. Großflächige Monokulturen gehören der Vergangenheit an. Deshalb sind großflächige Waldbrandereignisse in Hunsrück, Eifel und Moselraum nicht zu befürchten.