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Eifel-Mosel-Hunsrück-Aktuell
Ausgabe 34/2019
Amtlicher Teil
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Änderung des Wasserdrucks in der Hochzone in Traben

Inbetriebnahme des Hochbehälters Königsberg

Mit der Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters Königsberg, geplant in der 35.KW., spätestens jedoch in 36. KW. 2019, verändern sich, wie bereits angekündigt, auch die Druckverhältnisse in der Hochzone der Stadt Traben-Trarbach, Stadtteil Traben. Die Hochzone erstreckt sich einschließlich und oberhalb der Straßen Im Brauer, Im Plantert, Allwies, Am Neuberg, Am Hasenläger, Neue Straße, sowie die Berg- und Römerstraße, jeweils ab den betreffenden Kreuzungen.

Die Höhenlagen des Stadtteils Traben konnten bisweilen, insbesondere zu Spitzenverbrauchszeiten, nicht durchgängig mit ausreichend Wasserdruck versorgt werden. Mit der Inbetriebnahme des Hochbehälters Königsberg wird sich diese Situation wesentlich verbessern.

Wir haben im Vorfeld der Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters Königsberg bereits per Anschreiben auf die Änderung (Erhöhung) der Druckverhältnisse hingewiesen und die Grundstückseigentümer jeweils gebeten Ihre Hausinstallation dahingehend zu prüfen, bzw. von einem Installateur überprüfen zu lassen, inwieweit hier der Einbau eines Druckminderes erforderlich ist, bzw. ein vorhandener überprüft und gewartet werden muss.

Nochmals der Hinweis:

Nicht nur nach den Technischen Anschlussbedingungen der Verbandsgemeindewerke Traben-Trarbach, sondern auch z.B. nach der DIN 1988 sind Druckminderer in der Hausinstallation einzubauen. Druckminderer sind nach DIN 1988 Teil 5 zum Beispiel immer dann einzubauen, wenn der Ruhedruck an den Entnahmestellen 5 bar überschreitet, zur Begrenzung des Betriebsüberdrucks in den Versorgungsleitungen, wenn Geräte und Einrichtungen angeschlossen werden, die nur einem geringeren Druck ausgesetzt werden dürfen oder wenn der Ruhedruck vor einem Sicherheitsventil 80% seines Ansprechdrucks überschreiten kann. Der Einbau von Druckminderer erfolgt in der Regel in die Kaltwasserleitung hinter der Wasserzähleranlage. Eine regelmäßige Überprüfung und Wartung ist unerlässlich.

Durch die Änderungsarbeiten an den Versorgungsleitungen im Bereich des neuen Hochbehälters kann es zum einen zu Druckschwankungen im Netz kommen, sowie zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Wasserversorgung. Die hiervon betroffenen Bereiche werden über den genauen Zeitpunkt der Arbeiten nochmals per Wurfzettel informiert.