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Eifel-Mosel-Hunsrück aktuell VG Traben-Trarbach
Ausgabe 49/2023
Amtlicher Teil
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Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Verbandsgemeinde,

heute berichten wir über das engagierte Wirken vieler Ehrenamtlichen im Alftal. So kümmern sie sich mit dem Klimaschutzpaten Manuel Klingeler aus Bausendorf um den Erhalt der Bäume, die durch Misteln bedroht sind. Auf unseren Weihnachtsmärkten werden sie aktuell angeboten, oft als Symbol der Liebe und des Glücks betrachtet. Doch hinter dieser vermeintlichen Idylle verbirgt sich eine stille Bedrohung für zahlreiche Bäume. Die Mistel, ein halbparasitisches Gewächs, hat sich als ein ernsthaftes Risiko für die Gesundheit und das Wachstum von Bäumen erwiesen.

Misteln (Viscum album) setzen ihre Wurzeln in die Äste von verschiedenen Baumarten und beziehen Wasser und Nährstoffe aus dem Wirtsbaum. Dadurch können sie zu einem ernsthaften Problem werden, da sie die Vitalität des Baumes schwächen und ihn anfälliger für Krankheiten und Schädlinge machen. Übermäßiger Befall kann sogar zum Absterben des Baumes führen.

Ein weiteres Risiko besteht in der Schädigung der Baumstruktur. Wenn die Mistel wächst, entwickeln sich ihre Wurzeln in den Astgeweben des Baumes und verursachen Risse und Schwächungen in der Struktur, die zu Brüchen führen können. Dies birgt eine potenzielle Gefahr für die Umgebung, insbesondere bei starkem Wind oder Stürmen.

Um die Verbreitung von Misteln einzudämmen und die Schäden an den Bäumen zu begrenzen, ist es wichtig, die richtige Zeit für das Schneiden zu kennen. Der ideale Zeitpunkt für den Schnitt von Misteln ist im Winter, wenn die Bäume ihre Blätter verloren haben und die Misteln deutlicher sichtbar sind. Dies ermöglicht eine präzisere Entfernung, um die Ausbreitung zu reduzieren.

In Anbetracht der Gefahren, die Misteln für Bäume darstellen, ist es wichtig, ihre Auswirkungen auf die Bäume zu überwachen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um eine Verbreitung und Schädigung zu minimieren.

Die Natur der Mistel mag romantisch erscheinen, aber ihre Auswirkungen auf die Bäume sind alles andere als harmlos. Es ist entscheidend, dieses Problem ernst zu nehmen und angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit und Stabilität der Bäume zu erhalten.

Wer auch Ideen hat oder wichtige Informationen mitteilen möchte, kann das gern tun unter:

die-welt-retten@vgtt.de

Eine gute Woche wünscht
euer Koordinationsteam
Marcus Heintel, Dagmar Barzen und Christiane Thomas