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Eifel-Mosel-Hunsrück-Aktuell
Ausgabe 50/2019
Amtlicher Teil
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Die Straßenverkehrsbehörde informiert und bittet um Beachtung

Die Straßenverkehrsbehörde informiert und bittet um Beachtung

Halten und Parken

Immer wieder geben diese eigentlich unspektakulären Vorgänge im Straßenverkehr Anlass für große und kleine Konflikte. Wenn es mal darum geht, dass parkende Autos die Sicht beeinträchtigen oder die Zufahrt zum eigenen Grundstück erschweren, kann es auch schon mal emotional werden.

Halten/Parken – hier der Unterschied:

Wer mit seinem Fahrzeug bewusst stehen bleibt, ohne durch den Verkehr dazu gezwungen zu sein, der hält im Sinne des Gesetzes. Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als 3 Minuten hält, der parkt.

Die StVO enthält außerdem noch einige weitere bestimmte und unbestimmte Regelungen, die es zu beachten gilt. So ist zum Beispiel das Halten an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen unzulässig. Was aber bedeutet „eng“? Das ergibt sich aus der maximalen Breite von Kraftfahrzeugen. Damit noch ein halber Meter Platz für eine ungehinderte Durchfahrt verbleibt, muss eine Durchfahrts-breite von mind. 3,05 m freigehalten werden. Nicht allein aus allgemeiner Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch im Sinne einer ungehinderten und möglichst reibungslosen Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei, hat jeder auf den Verbleib einer ausrei-chenden Durchfahrtsbreite zu achten.

Alles Weitere ergibt sich aus dem Gesetz. Es ist somit häufig gar nicht notwendig, Schilder, die das Halten und Parken verbieten, aufzustellen. Durch die enge Bebauung in unseren Städten und Gemeinden mit ihren schmalen Straßen und Bordsteinabsenkungen ergeben sich hierdurch automatisch ganze Haltverbotszonen.

Auch für Lkw und Anhänger gelten diese Einschränkungen.