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Eifel-Mosel-Hunsrück-Aktuell
Ausgabe 50/2020
Amtlicher Teil
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Verhütung von Leitungswasserschäden durch Frost

Hinweise der Verbandsgemeindewerke Traben-Trarbach

Der Winter bringt durch Frosteinwirkung eine erhöhte Gefahr für Wasserleitungen und Installationen mit sich. Ein großer Teil dieser Schäden ist auf Unachtsamkeit zurückzuführen. Wegen der hohen Kosten, die alle zu Lasten der Anschlussnehmer gehen, lohnt es sich, folgende Regeln zu beachten. Die Verbandsgemeindewerke empfehlen daher:

1.

Mit Eintritt der Kälte, die Türen und Fenster in Kellern und in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzählern immer geschlossen halten.

2.

Alle nicht ausreichend isolierten Leitungen müssen entleert werden, hierbei sind Entleerungs- und Zapfhähne zu öffnen. Alle Zapfstellen im Keller, auf dem Boden und vor allem im Freien, die während des Winters ohnehin nicht in Gebrauch sind, sollten abgestellt und entleert werden.

3.

Frostempfindliche Armaturen sollten mit Glaswolle oder ähnlichen Stoffen umhüllt werden. Wasserzählerschächte im Freien sind abzudecken und frosthemmendes Material innen einzubringen.

4.

Aus nicht in Betrieb befindlichen Heizungsanlagen, insbesondere in nicht ständig bewohnten Häusern, sollte das Wasser abgelassen werden.

5.

Sind Leitungen dennoch eingefroren, so sollten diese nicht mit Lötlampen, Schweißbrennern, Kerzen oder anderem offenen Feuer aufgetaut werden (Brandgefahr). Heiße Luft, heiße Tücher, heißes Wasser leisten hier ebenso gute Dienste. Falls dies nicht hilft, ziehen Sie bitte einen entsprechenden Fachinstallateur zu Rate, damit der Auftauvorgang an der richtigen Stelle begonnen wird.

6.

Sollte der Wassermesser eingefroren sein, so sind die Verbandsgemeindewerke umgehend zu informieren, ein Ausbau durch den Anschlussnehmer ist nicht zulässig, ebenso ist der vorsorgliche Ausbau von Wassermessern nicht zulässig.

Kröv, den 02.11.2020
Neumes, Werkleiter
Verbandsgemeindewerke Traben-Trarbach