Auf der Internetplattform „Straßen der Römer“ wurde kürzlich ein neuer Themenbeitrag zur römischen Landwirtschaft und zum Weinbau im Moseltal veröffentlicht. Die Seite stellt mehrere bedeutende Fundorte der Region erstmals in einen gemeinsamen historischen Zusammenhang.
Neben dem römischen Landgut von Lösnich und den römischen Kelteranlagen in Erden werden dabei auch die römische Villa sowie die römischen Mühlen in Kinheim ausführlich vorgestellt. Die Darstellung zeigt anschaulich, wie eng Landwirtschaft, Getreideanbau, Mühlenbetrieb und Weinproduktion bereits in römischer Zeit miteinander verbunden waren. Deutlich wird, dass die Moselregion schon vor fast 2000 Jahren eine wirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft war, deren Strukturen in Teilen bis heute nachwirken.
Durch die Verknüpfung der einzelnen Fundstellen entsteht für Besucherinnen und Besucher ein besseres Verständnis für die Organisation eines römischen Landgutes: Während auf den villae rusticae landwirtschaftliche Produkte erzeugt wurden, erfolgte in den Mühlen die Verarbeitung des Getreides, und in den Kelteranlagen wurde der Wein hergestellt, der bereits damals ein bedeutendes Handelsgut darstellte.
Die neue Seite ergänzt damit die bestehenden Angebote vor Ort und lädt dazu ein, die archäologischen Stätten der Region zu besuchen und miteinander zu entdecken. Sie bietet zugleich eine gute Vorbereitung auf die Veranstaltungen des Sucellus-Jubiläumsjahres, in dem die römische Geschichte der Moselregion besonders im Mittelpunkt stehen wird.
Der Beitrag ist über den QR-Code oder unter folgendem Link abrufbar:
https://www.strassen-der-roemer.eu/stationen/roemische-landwirtschaft-und-weinbau-im-moseltal/