v.l.n.r. : Wolfgang Port, Stefanie Kohl-Molitor, Karina Wächter, Leo Hofmann, Dr. Ute Eiling-Hütig, Jörg Michel Peters, Roman Bastgen, Leo Wächter
Mit einer feierlichen Eucharistiefeier unter der Leitung von Weihbischof Jörg Michael Peters, gemeinsam mit Pfarrer Georg Moritz und unserem Rektor Leo Hofmann wurde unser Jubiläum „625 Jahre Cusanus“ offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft versammelten sich im St. Nikolaus-Hospital/Cusanusstift, um das Erbe des berühmten Nikolaus von Kues zu würdigen.
In seiner Predigt stellte Weihbischof Peters das Leben und Wirken des großen Denkers in den Mittelpunkt und betonte die anhaltende Aktualität seiner Ideen. Besonders hob er hervor, nach Cusanus entstehe Erkenntnis nicht allein durch Denken, sondern auch durch Erfahrung. Als Beispiel nannte er den Wein, dessen Qualität sich erst durch Schauen, Riechen, Schmecken und Fühlen erschließe – ein passendes Bild für die Moselregion.
Im anschließenden Festakt begrüßte Wolfgang Port, Vorsitzender des Verwaltungsrates des St. Nikolaus-Hospitals/Cusanusstiftes, die Gäste zur offiziellen Eröffnungsfeier. Bürgermeister Leo Wächter unterstrich in seinem Grußwort die besondere Bedeutung des Cusanus für Stadt und Region.
Die Festrede hielt Frau Dr. Ute Eiling-Hütig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz. Sie würdigte Cusanus als herausragende Persönlichkeit des rheinland-pfälzischen Geisteslebens, dessen Denken bis heute nachwirke. Seine Bekanntheit reiche sogar bis in den Nachthimmel, sagte sie mit Verweis auf einen nach Cusanus benannten Mondkrater.
Alle Redner waren sich einig: Die Ideen und Werte des Nikolaus von Kues inspirieren Menschen bis heute. Die Eröffnungsfeier bildete einen würdigen und festlichen Auftakt und erinnerte eindrucksvoll an das bleibende Erbe des Sohnes von Bernkastel-Kues.