"Ich weiß, dass ich nichts weiß.", diese provokativen Worte schleudert der Philosoph Sokrates seinen Richtern entgegen, an sie ihn zu Tode verurteilen wollen. Der Ausspruch ist zum geflügelten Wort geworden, zum Ausdruck jener Skeptiker, die zuallererst sich selbst misstrauen, und gerade dadurch gesellschaftlich anecken.
Im Rahmen der Vortragsreihe "Schätze der Cusanus-Bibliothek", die in den Winter- und Frühlingsmonaten im Barocksaal des Cusanus-Stifts/St. Nikolaus Hospitals abgehalten wird, wird Simeon Elias Hüttel M.A. am 23. Januar um 19 Uhr in das Leben und in die faszinierende Philosophie des Sokrates einführen. Margret Koch sorgt für die musikalische Untermalung. Im Anschluss an den Vortrag ist eine gemeinsame Diskussion bei einem Glas Wein geplant. Eine mittelalterliche Platon-Handschrift, die im Besitz des Cusanus-Stifts ist, kann ebenfalls eingesehen werden.
Der Eintritt ist frei.