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Bitburger Landbote
Ausgabe 1/2021
Aus den Ortsgemeinden
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Bickendorf: 100 Jahre unter Strom

Lichtkunst, Gedenkbaum für die Opfer in Trier und geschmückte Weihnachtsbäume in der Nimstalgemeinde

Im Rahmen des Kultursommer Rheinland-Pfalz setzte man an sechs Tagen den Ortsbereich in ein besonderes Licht.

Am 22. Dezember 1920 hält das elektronische Zeitalter in Bickendorf Einzug. Von der Nattenheimer Mühle wurde der erste Strom in einzelne Häuser transportiert und einen Tag später leuchteten in ungefähr der Hälfte der Häuser Glühbirnen. Die neue Energie ersetzte die nicht ganz ungefährlichen Gaslaternen, das offene Licht der Kerzen und erleichterte den Arbeitsalltag in der Landwirtschaft und eroberte auch schnell die privaten Haushalte.

Grund genug für die Ortsgemeinde und die AG Heimatkunde diesen Sprung in die „moderne Zeit“ und das besondere Jubiläum auch in Corona-Zeiten entsprechend zu würdigen. Die Gemeinde lies 12 Gebäude in einem besonderen Licht erstrahlen. Die illuminierten historischen Gebäude, die über 70 geschmückten Weihnachtsbäume an den Straßenlampen aber auch die neu angeschaffte Weihnachtsbeleuchtung sorgten für einen besonderen Lichterglanz und lockten hunderte von Besuchern in die Nimstalgemeinde.

An dem Gedenkbaum für die Opfer der Amokfahrt in Trier wurden eine Vielzahl von Kerzen angezündet, so das sich um den Baum mit 30 Gedenkkreuzen ein Lichtermeer präsentierte.

„Es waren beeindruckende Tage in unserer Gemeinde und ich möchte bei allen Beteiligten die zum Erfolg der Aktion beigetragen haben herzlich bedanken“ so das Fazit von Ortsbürgermeister Dietmar Tures.

Videobeiträge zu den Lichtkunsttagen findet man im Internet unter Gemeinde-News aus Bickendorf auf der Facebook Seite. Besonders sehenswert dabei ist der Filmbeitrag zum Abschluss der Projekttage.

https://www.facebook.com/GemeindeNewsAusBickendorf/videos/176635884197448

Fotos: W.Kootz/J.Beu