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Bitburger Landbote
Ausgabe 16/2021
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Diesjährige Spende aus der Aktion Restverfügungsmittel geht an den Betreuungsverein SKFM, Bitburg

Von rechts: Bürgermeister Josef Junk, Herr Helmut Müller (SKFM) sowie der Erste Beigeordnete Rainer Wirtz bei der Spendenübergabe (Foto: VG)

Auch im abgelaufenen Haushaltsjahr wollten es sich die Bürgermeister/innen nicht nehmen lassen, die sogenannte Aktion Restverfügungsmittel durchzuführen.

Im Rahmen dieser Aktion ist es dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde sowie den teilnehmenden Ortsbürgermeister/innen alljährlich ein Anliegen, karitative Einrichtungen der Region mit einer Spende zu unterstützen. Eingeführt wurde die Aktion im Jahre 1989 durch die Verbandsgemeinde Bitburg-Land mit der Idee, die am Ende des Haushaltsjahres nichtverbrauchten „persönlichen“ Mittel der Bürgermeister, beginnend von wenigen Euros bis hin zu 100 € nicht ungenutzt „verfallen“ zu lassen.

Eines vorneweg: das Gesamtergebnis der Spendenaktion hat keine „coronabedingte Eintrübung“ erfahren, sondern blieb mit einer Summe von 1.500 gleichbleibend zu den Vorjahren.

Anfang April fand die Spendenübergabe in einem bewusst kleinen Kreise statt. Hierzu hatte Bürgermeister Junk den Vorsitzenden des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer e. V., kurz SKFM, Herrn Helmut Müller, ins Rathaus der Verbandsgemeinde eingeladen. Bürgermeister Junk sowie auch der ebenfalls anwesende Erste Beigeordnete Rainer Wirtz, dankten Herrn Müller bei der Spendenübergabe für das außerordentliche Engagement des Betreuungsvereines. Der Vorsitzende berichtete, dass der Verein aktuell weit über 300 gesetzliche Betreuungen übernommen habe und es gerade in der Pandemiezeit äußerst schwierig sei, die Betreuungsarbeit effektiv vorzunehmen. Von daher sei er äußerst dankbar, dass der Verein diese Art der öffentlichen Unterstützung erfahre.

Bürgermeister Junk „ich denke, wir als Verbandsgemeinde wissen, dass es viele Menschen gibt, die sich mit ‚Papierkram‘ und Behördengängen schwertun, aus welchen Gründen auch immer. Von daher stellen die Einzelspenden der Ortsbürgermeister/innen auch eine Anerkennung der Kommunen an die Betreuungskräfte des gemeinnützigen Vereins dar, die letztendlich auch starke Bindeglieder zwischen den Menschen und der Verwaltung zu sehen sind. (RSch)