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Bitburger Landbote
Ausgabe 17/2018
Aus den Ortsgemeinden
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Geplante Anschaffung eines automatisierten externen Defibrillators

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auf Vorschlag aus der Bevölkerung möchten wir die Anschaffung eines automatisierten externen Defibrillators (AED, auch Laiendefibrillator) unterstützen. Ein solcher kann - neben den im Dorf ansässigen „First Respondern“ - auch von jedem Laien bedient werden.

„First Responder“ bezeichnet ausgebildete Ersthelfer, die im Notfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bzw. Notarztes überbrücken. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir Ersthelfer im Ort haben, die solche Erstmaßnahmen an Personen durchführen können. Diese werden mitalarmiert, sobald ein Notruf aus Röhl die Integrierte Leitstelle erreicht und rücken dann - wenn möglich - mit aus.

Ein Defibrillator hat die Aufgabe, defibrillierbare Herzrhythmusstörungen durch Abgabe von Stromstößen zu behandeln. Er ist besonders für Laienhelfer geeignet und erklärt dem Nutzer das komplette Prozedere. Jede Minute ohne eine notwendige Behandlung lässt die Überlebenschance des Patienten sinken.

Um Patienten schnellstmögliche Hilfe zu gewährleisten, soll der Defibrillator an einem zentralen und öffentlich zugänglichen Ort im Dorf montiert werden. Zur Aufbewahrung wird zusätzlich eine beheizte, witterungsunempfindliche und alarmgesicherte Aufbewahrungsbox benötigt.

Um die notwendigen Gelder bereitzustellen, haben sich die Vertreter der Dorfvereine zusammengeschlossen. Man möchte diese Anschaffung als Gemeinschaftsprojekt aller Vereine realisieren. Deshalb wird auf den nächsten Festen eine Spendenbox für den Defibrillator aufgestellt. Wir würden uns sehr freuen, wenn dieses Vorhaben von der Röhler Bevölkerung kräftig unterstützt würde - denn es kann jeden treffen.

Ihr Matthias GehenzigOrtsbürgermeister