Titel Logo
Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg
Ausgabe 11/2019
Seite 3
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Dorfentwicklung Studenten aus Koblenz präsentieren ihre Ideen fürs Bauen in Kelberg

Sechs Architektur-Studenten der Universität Koblenz haben Professor Peter Thomé ihre Entwürfe für regionaltypisches und generationenübergreifendes Bauen und Wohnen im Kelberger Ortsteil Köttelbach präsentiert. Die Initiative ging von Ulrike Kirchner aus. Sechs traumhafte Entwürfe zur Ortsinnenentwicklung des Kelberger Ortsteils Köttelbach wurden vorgestellt.

Bei dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" siegte Köttelbach im letzten Jahr. Im Spätsommer 2018 hatte Frau Kirchner Reinhold Theisen und Wilhelm Jonas die Idee vorgestellt. Der Architekt Peter Thomé sei für den Bereich „Strategien ländlicher Raum“ zuständig und nach Meinung von Frau Kirchner der ideale Ansprechpartner für bauliche und gestalterische Lösungen für Köttelbach zu finden. Warum sollte man nicht Außenstehende unter fachkundiger Leitung die Möglichkeiten im Ortskern einmal beleuchten lassen. Und so besuchten die Studenten im Herbst den Ort und nahmen alles genau unter die Lupe.

In der Mitte von Köttelbach liegt ein geräumiges Grundstück, auf dem allerdings Gebäude mit schlechter Bausubstanz stehen. Hinter diesem Anwesen gibt es noch ein weiteres Grundstück welches sich wie insgesamt 8 weitere Grundstücke seit ein paar Wochen im Eigentum der Gemeinde befinden.

Die Studenten haben insgesamt 16 Vorschläge für eine mögliche Neubebauung und Nutzung entwickelt. Vorgestellt wurden den fast 60 Köttelbachern die sechs besten Arbeiten. „Die Herausforderungen für das Bauen auf dem Land sind größer als in der Stadt“, erklärte Professor Thomé. Die lange Zeit geübte Praxis, Neubaugebiete an den Ortsrändern auszuweisen anstatt sich der Ortsinnenentwicklung zu widmen, kann jetzt durch den Erwerb der Grundstücke durch die Gemeinde angegangen werden.

Regionaltypische, seniorengerechte und familienfreundliche Gebäude wurden planerisch konzipiert und als Modelle präsentiert. Die Modelle waren zwar alle verschieden, sie stimmen aber darin überein, dass auf dem Gelände im unteren Bereich die Seniorenwohnungen, im oberen Bereich die Familienhäuser entstehen sollten und dass vielleicht ein Café als verbindendes Element, als Treffpunkt dienen könnte. Sogenannte Langhäuser sollen an die übliche Bebauung erinnern und Gästeappartements den Tourismus aufmerksam machen.

Mit diesen Ideen wird "Unser Dorf hat Zukunft" greifbar.

Der Ortsbürgermeister
Wilhelm Jonas