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Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg
Ausgabe 27/2026
Seite 6
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Vorstellung des Vereins „Essbarer Waldgarten Berenbach e.V.“

Wir, Gabi und Rudi Kitzing, haben den gemeinnützigen Verein „Essbarer Waldgarten Berenbach e.V.“ 2021 gegründet.

Der Verein arbeitet in 2 Bereichen, die eng miteinander verflochten sind:

  • dem ökologischen Bereich, um eine Artenvielfalt zu schaffen
  • dem spirituellen Bereich, in Form von Kommunikation mit den Pflanzen, Tieren, Naturwesen, etc.

Bevor wir begonnen haben, die bestehende Brombeer-, Schlehen-, Brennesselwüste und die Fichtenmonokultur umzugestalten, haben wir uns auf die Erde gesetzt und mit dem Land selbst kommuniziert, ob das Land und seine Bewohner, Fichten, Schehen usw. überhaupt einverstanden sind mit einer Umgestaltung und den damit verbundenen Maßnahmen.

Da alle einverstanden waren und unsere Absicht sogar begrüsst haben, haben wir begonnen, mithilfe unserer Ziegen, das Schlehen-, Brombeer-, Brennesselgestrüpp zu beseitigen, was sie mit großer Begeisterung und großem Appetit erledigt haben.

Die freigelegten Flächen haben wir mit Benjes-Hecken, entstanden aus den von den Ziegen übrig gelassenen Gehölzresten, gestaltet und mit Wildobstgehölzen wie z.B. Felsenbirne oder Mispel und Beerensträuchern bepflanzt. Die Wildkräuter haben sich nach und nach selbst angesiedelt, einige Wenige wie z.B. Bärlauch haben wir gepflanzt.

Mittlerweile finden regelmäßig Wildkräuterwanderungen statt. Auch praktische Anleitungen zur Ansiedlung von Wildbienen bzw. Käfern wurden durchgeführt bzw. sind für das kommende Jahr als Workshops geplant.

Die 4000qm große Fichtenmonokultur wird nach und nach ausgelichtet. Allen Bäumen, die entfernt werden sollen, teilen wir mit, dass sie demnächst gefällt werden. So haben die Bäume die Möglichkeit, ihre Lebenskraft rechtzeitig zurückzuziehen. Sie leiden dann keine Schmerzen beim Fällen. Auch die Devas, die die Bäume beleben, haben Zeit, sich nach einem neuen Baum bzw. Bäumchen umzusehen und „umzuziehen“.

Allmählich wird das Gelände etwas heller, sodass auch licht- und wärmeliebende Pflanzen, die charakteristisch sind für einen Mittelwald, über gute Wachstumsbedingungen verfügen und sich ansiedeln können. Das wiederum lockt Insekten an, die das große Angebot an Nahrungsquellen und Brutplätze gerne annehmen. Vögel und Kleinsäuger, die u.a. von Insekten und deren Larven leben, finden sich ebenfalls in großer Anzahl ein.Es gibt sehr viel zu tun in der Neugestaltung und Pflege und wir freuen uns über jede helfende Hand. Auch neue Vereinsmitglieder sind sehr willkommen.