Im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Kelberg fand am 22. Juni 2026 die Abschlussveranstaltung zum Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für die beteiligten Ortsgemeinden statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Feuerwehr, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und den Ortsgemeinden nutzten die Gelegenheit, sich über die Ergebnisse der Konzepterstellung und das weitere Vorgehen zu informieren.
Bürgermeister Johannes Saxler begrüßte die Anwesenden und blickte auf den bisherigen Arbeitsprozess zurück. Das Konzept wurde für acht besonders betroffene Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kelberg erarbeitet. Er dankte allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit. Besonders hob er die Hinweise und Erfahrungen aus der Bevölkerung hervor, die wesentlich dazu beigetragen haben, die örtlichen Problemstellen zu erfassen und realistische Maßnahmenansätze zu entwickeln.
Anschließend stellte Martin Hertel vom beauftragten Ingenieurbüro IBS-Ingenieure GbR die wesentlichen Inhalte des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzeptes vor. Dabei ging es unter anderem um das Untersuchungsgebiet, die durchgeführte Bürgerbeteiligung, die Vorgehensweise bei der Bearbeitung sowie um die Ergebnisse aus den Ortsbegehungen. Für die einzelnen Ortsgemeinden wurden beispielhaft Gefährdungsbereiche und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorgestellt.
Ein Thema war auch die private Hochwasser- und Starkregenvorsorge. Neben baulichen Schutzmöglichkeiten am eigenen Gebäude wurde das richtige Verhalten im Ereignisfall angesprochen. Ergänzend wurde auf einen Informationsflyer hingewiesen, der in der 28. Kalenderwoche im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Kelberg erscheinen soll und Bürgerinnen und Bürgern praktische Hinweise zur Eigenvorsorge gibt.
Weitere Inhalte des Vortrags waren die Ergebnisse aus den „Runden Tischen“ mit Feuerwehr, Forstwirtschaft und Landwirtschaft. Die dort eingebrachten fachlichen Hinweise und praktischen Erfahrungen wurden in die Konzepterstellung einbezogen. Außerdem stellte Herr Hertel die Prioritätenliste, die Maßnahmenbeschreibungen sowie die weiteren Planunterlagen vor.
Den Abschluss des Vortrags bildete die Veranschaulichung der zuvor angesprochenen örtlichen Problemstellen und Maßnahmenansätze anhand grafisch aufbereiteter Skizzen
In der anschließenden Fragerunde nutzten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zum weiteren Verfahren und zur späteren Umsetzung zu stellen.
Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Saxler nochmals bei allen Anwesenden für die Teilnahme und die Mitarbeit im Rahmen der Konzepterstellung. Im nächsten Schritt wird das Konzept mit den zuständigen Stellen abgestimmt.