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Amtsblättje - Rund um den Hochkelberg
Ausgabe 28/2021
Aus den Ortsgemeinden
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Holzwurmbefall in der Kapelle

Unsere Kapelle war seit mehreren Jahren und mit stark zunehmender Intensität vom Holzwurm befallen (Anobienbefall).

Betroffen waren mittlerweile praktisch sämtliche aus Holz bestehenden Details im Innenraum, darunter der Altar, die Heiligenfiguren, sämtliche Bänke, die Treppe zur Empore und die dort befindliche Brüstung.

Diese Begasung wurde bereits vor drei Jahren von der Ortsgemeinde für notwendig erachtet und beantragt. Die Kapelle gehört zur Katholischen Kirchengemeinde Retterath, die damit über die Rendantur in Prüm auch Trägerin der Maßnahme ist.

Die Notwendigkeit der Maßnahme wurde bei der ersten Besichtigung durch Personal der Rendantur anerkannt und beim Bistum förmlich beantragt.

Dem folgten Begutachtungen durch das Bistum und ein langer Gang durch die behördlichen und zustimmungspflichtigen Instanzen, vor allem auch den Naturschutz betreffend. Als letzte Voraussetzung war noch ein positives Fledermausgutachten erforderlich, welches wenige Tage vor den eigentlichen Arbeiten erstellt wurde.

Die Begasung wurde vor etwa zwei Wochen durch eine Fachfirma durchgeführt. Hierzu musste die Kapelle aufwändig an sämtlichen Austrittsmöglichkeiten für das Gas abgeklebt werden. Nach zwei Tagen wurde das Mittel wieder abgesaugt und unsere Kapelle kann nun wieder risikolos betreten werden.

Veranschlagt war das Ganze mit ca. 10.000,-- €. Zwingende Voraussetzung für die Durchführung war ein Zuschuss der Ortsgemeinde von 40 % der Gesamtkosten. Dies ist der übliche Satz bei Erhaltungs- und Baumaßnahmen.

Endgültige Rechnungen liegen derzeit noch nicht vor.

Abschließend möchte ich noch sehr gerne unserer Küsterin Helga Mindermann danken, die im Zusammenhang mit der Maßnahme eine Vielzahl von Arbeiten im Innenraum der Kapelle zu erledigen hatte.

Walter Eich, Ortsbürgermeister