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Prümer Rundschau
Ausgabe 31/2018
Verbandsgemeinde Prüm
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Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Wärmebrücken erhöhen die Energieverluste und fördern die Schimmelbildung

Energieberatung am 06.09.2018 in Prüm

Feuchte Stellen treten auf der Innenseite von Außenwänden meistens dort auf, wo es die Konstruktion des Hauses der Wärme im Winter besonders leicht macht, nach außen zu dringen. Das ist zum Beispiel an schlecht gedämmten Fensterstürzen der Fall oder dort, wo zwei Außenwände an der Hausecke aneinander stoßen. Ebenfalls problematisch sind Decken, die aus konstruktiven Gründen, z. B. bei Balkonen die Außenwand durchstoßen. Die innere Oberflächentemperatur ist in den genannten Bereichen deutlich niedriger als im sonstigen "normalen" Wandbereich. Dort kann es in Verbindung mit falschem Heizen und Lüften zu einer kritischen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in diesen Bereichen kommen. Ist dies über einen längeren Zeitraum der Fall, führt dies zu einem stark erhöhten Risiko für Schimmel und Bauschäden.

Deshalb sollte man beim Neubau konstruktive Wärmebrücken durch sorgfältige Planung vermeiden; aber auch bei bestehenden Häusern lässt sich die Wirkung der Wärmebrücken durch nachträgliche Maßnahmen verringern.

Ausführliche Informationen über die Vermeidung von Wärmebrücken sowie zu allen anderen Fragen des Energiesparens erhält man nach telefonischer Voranmeldung bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

Der Energieberater hat am Donnerstag, den 06.09.18 von 14.00 - 17.45 Uhr Sprechstunde in der Verbandsgemeindeverwaltung in Prüm, Tiergartenstr. 54. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 0 65 51/94 33 06.

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:

Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenlos)

Montags von 09.00 bis 13.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr, dienstags und donnerstags von 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr.