Die Wanderausstellung bereitet die umfassenden Ergebnisse der im November 2021 veröffentlichten Publikation „Den Toten zum Gedächtnis, den Lebenden zur Mahnung. Kriegsgräberstätten in Rheinland-Pfalz“ für Beteiligte, Interessierte und Laien auf und bietet damit die Möglichkeit, die Geschichte, Gestaltung und das Anliegen der Kriegsgräberstätten breit zu vermitteln.
Zugleich bildet sie den Abschluss einer sehr erfolgreichen Kooperation des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Landesverband Rheinland-Pfalz) und der Direktion Landesdenkmalpflege in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.
Geschichte, Hintergründe, Aufgaben sowie Form und Gestaltung der Kriegsgräberstätten stellen ein sehr komplexes Themenfeld dar, das für Laien nicht immer einfach zu greifen ist und zu dem viele Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahrzehnten zunehmend weniger Bezug aufbauen konnten. Und so ermöglichen die unterschiedlichen Roll-ups eine differenzierte Beschäftigung mit dem Thema „Krieg und Gewalt“.
Um Frieden und Völkerverständigung als wertvolle Errungenschaften unserer Zeit für die Zukunft zu bewahren, ist das Bewusstsein um die Gefahren und Schrecken des Krieges und um den Wert von Freiheit und Demokratie eine wesentliche Voraussetzung. Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sowie dem Nahostkonflikt erlangen die Kriegsgräber in unserer Zeit leider wieder traurige Aktualität. Umso wichtiger ist es daher, diese Stätten als Orte der Mahnung zu betrachten und als solche zu bewahren.
Die Wanderausstellung „Kriegsgräberstätten in Rheinland-Pfalz“ arbeitet dieses schwierige Themenfeld prägnant auf und möchte so einen grundlegenden Beitrag in der wichtigen Vermittlungsarbeit leisten.
Ablauf:
Begrüßung: Dr. Reuschen, Stadtbürgermeister von Prüm
Ansprache: Carsten Baus, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Rheinland-Pfalz
Ansprache: Thomas Quendt, Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V., Kreisgruppe Eifel
Vortrag: Einführung in die Wanderausstellung, Katharina Kreuzarek, Generaldirektion Kulturelles Erbe RLP, Direktion Landesdenkmalpflege
Danksagung: Dr. Reuschen, Stadtbürgermeister von Prüm
Im Anschluss: Gemeinsamer Umtrunk und freier Rundgang durch die Wanderausstellung