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Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer
Ausgabe 13/2020
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Auswirkungen der Coronapandemie haben uns mit einer Wucht erreicht, die so niemand von uns erwartet hätte. Das persönliche und das öffentliche Leben erfahren Einschränkungen, die besorgt und ängstlich machen. Wir sind aufgefordert unsere sozialen Kontakte, die unser Leben bereichern, auf ein Minimum zu reduzieren. Nur so können wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen und unsere eigene wie auch die Gesundheit unserer Mitmenschen schützen. Wir alle sind gefordert unsere Gewohnheiten und unseren Lebensalltag neu zu ordnen.

In dieser Zeit der Verunsicherung wollen wir, die Verantwortlichen der Zivil- und Kirchengemeinden, unsere Nähe und Solidarität mit Ihnen allen zum Ausdruck bringen.

Aufgrund der verordneten Einschränkungen kann nicht alles, was wir wünschten und gerne täten, organisiert werden. Wir alle sind gefordert, Gemeinschaft und gegenseitige Fürsorge auf Distanz zu leben.

Wichtig ist, dass trotz allen Einschränkungen niemand vereinsamt, ausgegrenzt wird oder unversorgt bleibt.

Daher bitten wir Sie, pflegen Sie Ihre Kontakte per Telefon oder aber per Internet. Überwinden Sie die Scheu, andere Menschen um Hilfe zu bitten, wenn Sie dieser bedürfen und bieten Sie Ihren Mitmenschen Hilfe an, wenn es Ihnen möglich ist.

Die Verbandsgemeinde Ruwer hat ein Telefon für besorgte Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Hier können Sie unter der Rufnummer 06500/918 -222 in der Zeit von montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter erreichen.

Außerdem stehen Ihnen die Seelsorgerinnen und Seelsorger zum Gespräch und zur Auskunft zur Verfügung. Die Kontaktdaten können Sie der jeweiligen Homepage der Kirchen entnehmen.

Abschließend haben wir noch einen Vorschlag zur Stärkung unserer Solidarität und Gemeinschaft: Lassen Sie uns alle abends um 21.00 Uhr für eine halbe Stunde eine brennende Kerze ins Fenster stellen! Bezeugen wir so unsere Verbundenheit miteinander und untereinander.

Lassen wir unsere Heimat, das Ruwertal und den Hochwald, leuchten!

Ihnen allen wünschen wir Gesundheit, Kraft, Zuversicht und Gottes Segen!

Stephanie Nickels
Ralf-Matthias Willmes
Matthias Jens,
Bürgermeisterin
Pfarrer der
Pfarrer der
der VG Ruwer
PG Waldrach
ev. Kirchengemeinde