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Amtsblatt VG Ruwer
Ausgabe 24/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Unterrichtung der Einwohner

über die Sitzung des Werkausschusses Werke Verbandsgemeinde Ruwer am 26.05.2026

Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Thomas Hoffmann fand am 26.05.2026 im Rathaussaal, Untere Kirchstr. 1, 54320 Waldrach eine Sitzung des Werkausschusses Werke Verbandsgemeinde Ruwer statt. Die gesamte öffentliche Niederschrift kann im Internet auf der Homepage der Verbandsgemeinde Ruwer unter der Rubrik Ratsinformationssystem eingesehen werden. Im Folgenden wird über die wesentlichen Beschlüsse aus der Sitzung berichtet.

Öffentlicher Teil

TOP 1 Mitteilungen

Werkleiter Schmitz berichtete, dass die Firma GeCon bzgl. Unterstützung für ein Konzept und Förderungen zur Entwicklung eines neuen Standortes der Verbandsgemeindewerke angefragt wurde.

Des Weiteren waren über 80 Bewerbungen für die ausgeschriebene Stelle der kaufmännischen Sachbearbeitung eingegangen.

TOP 2 Beratung und Beschlussfassung zur Änderung der allgemeinen Entwässerungssatzung

Die derzeit aktuelle allgemeine Entwässerungssatzung stammt aus dem Jahre 1992. Um hier auf dem rechtlich aktuellen Stand zu sein ist es erforderlich, die allgemeine Entwässerungssatzung gemäß der Mustersatzung des Gemeinde- und Städtebundes neu zu fassen. Die vorliegende Satzung enthält die aktuellen rechtlichen Vorgaben an eine solche Satzung. Der Werksausschuss empfahl dem Verbandsgemeinderat der vorliegenden allgemeinen Entwässerungsatzung zuzustimmen.

TOP 3 Vergaben

TOP 3.1 Sanierung der Kanalisation im Bereich des Freibades Mertesdorf

Im Bereich des Freibades Mertesdorf soll neben den bereits erfolgten Neuverlegungen einer Trinkwasser- sowie auch einer Wärmeleitung ebenfalls die in diesem Bereich verlaufende Kanalisation (DN 600 – 700) auf einer Gesamtlänge von ca. 415 m saniert werden. Damit die bis zur vorgesehenen Eröffnung des Freibades in 2027 neu angelegte Liegewiese durch die Kanalsanierungsarbeiten nicht mehr in Mitleidenschaft gezogen wird, sind die Sanierungsarbeiten noch in diesem Jahr vorgesehen. Das Vorhaben ist grundsätzlich mit dem bauleitenden Architekten der zeitgleich laufenden Sanierungs-/Neubaumaßnahmen des Freibades abgestimmt. Die entsprechenden Arbeiten zur Sanierung der Kanalisation werden national als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A ausgeschrieben. Die Kostenschätzung des mit der Planung und Bauleitung beauftragten Ingenieurbüros Manfred Bach, Trier, liegt bei ca. 357.000 € brutto. Nach Prüfung und Wertung des Submissionsergebnisses ist die Firma Swietelsky-Faber GmbH aus Alzey mit einer Bruttoangebotssumme in Höhe von 327.849,07 Euro der wirtschaftlichste Bieter. Der Werkausschuss beschloss den Auftrag für die Sanierung der Kanalisation im Freibad Ruwertal in Mertesdorf an die Firma Swietelsky-Faber GmbH aus Alzey mit einer Brutto-Angebotssumme in Höhe von 327.849,07 Euro zu vergeben

TOP 3.2 Erneuerung der Kanalisation in der Ortslage Schöndorf

Der Werkausschuss beschloss, den Auftrag für die Erneuerung der Kanalisation in der „Hauptstraße“ (Teilbereich) in Schöndorf an die Firma Max Düpre aus Hermeskeil mit einer Brutto-Angebotssumme in Höhe von 1.063.136,86 € zu vergeben.

TOP 3.3 Glasfaseranschlüsse Anlagen Abwasser

Um den Auflagen der Kommunalen Abwasserrichtlinie gerecht zu werden und um die Anlagen der Abwasser- /Wasserversorgung und das Freibad, energetisch miteinander ausregeln sowie die Leitrechner an getrennten Standorten redundant aufbauen zu können, ist es erforderlich, diese an ein gemeinsames Glasfasernetz Fernwirktechnisch anzubinden. Hierzu sollen in Teilen Leitungen der Westconnect als sog. Darkfibre-Netz (Standleitungen mit eigener Technik) angemietet werden. Ein weiterer Teil soll mittels eigener Leitungen welche im Zuge von Leitungsbauprojekten mitverlegt werden aufgebaut werden. Dies hat den Vorteil, dass die Daten zuverlässig, ausfallsicher und schnell übertragen werden können. Um der Forderung des Notfallplanes Wasserversorgung bzw. Abwasser nach einem zweiten Übertragungsweg gerecht zu werden, soll das bis dato vorhandene eigene Funknetz der Wasserversorgung zur Übertragung von Ausfallmeldungen als Rückfallebene genutzt werden. Die Kosten betragen für die Anmietung der Leitungen von Westconnect einmalig 578,32 € (brutto) sowie jährlich 2.056,32 € (brutto). Der Werkausschuss beschloss den Auftrag zur Anbindung der Abwasseranlagen an ein Glasfasernetz an die Fa. Westconnect zu vergeben.