Die Handwerkskammer (HWK) Trier ruft Handwerksbetriebe aus der Region dazu auf, konkrete Beispiele für bürokratische Vorgaben aus dem Betriebsalltag zu melden. Hintergrund sind die aktuellen Bemühungen von Bund und Ländern, den bürokratischen Aufwand für Unternehmen spürbar zu verringern und sie von unnötigen Dokumentations- und Informationspflichten zu entlasten. Um zu zeigen, wo sich Abläufe vereinfachen lassen, werden Rückmeldungen direkt aus den Betrieben benötigt. Handwerksbetriebe können ihre Hinweise und Vorschläge bis zum 20. August per E-Mail: mschwalbach@hwk-trier.de bei der HWK einreichen.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Beispiele für unnötige Dokumentationspflichten und überzogene Vorgaben aus der betrieblichen Praxis. Gesucht werden vor allem Regelungen, die nicht auf EU-Vorgaben beruhen, Handwerksbetrieben aber viel Aufwand verursachen und - ohne Nachteile für wichtige öffentliche Interessen - wegfallen könnten. Gefragt sind auch Hinweise auf nationale Regelungen, die über EU-Vorgaben hinausgehen und zusätzliche Bürokratie verursachen. Vorschläge, wie einzelne Regelungen vereinfacht oder abgeschafft werden könnten, sind ebenfalls willkommen. Die HWK will die eingehenden Hinweise bündeln und in den Prozess zum Bürokratieabbau einbringen.