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Amtsblatt VG Ruwer
Ausgabe 37/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Unterrichtung der Einwohner über die Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Freibad Ruwertal am 01.09.2026

Unter dem Vorsitz von Verbandsvorsteher Thomas Hoffmann fand am 01.09.2026 im Freibad Ruwertal, Besprechungsraum, Hauptstraße 4a, 54318 Mertesdorf eine Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Freibad Ruwertal statt. Die gesamte öffentliche Niederschrift kann im Internet auf der Homepage der Verbandsgemeinde Ruwer unter der Rubrik Ratsinformationssystem eingesehen werden. Im Folgenden wird über die wesentlichen Beschlüsse aus der Sitzung berichtet.

Öffentlicher Teil

TOP 1 Mitteilungen

Der Vorsitzende berichtete, dass der Werkstatt- und Lagerbereich des Betriebsgebäudes vollständig neu errichtet werden müssen. Zur näheren Erläuterung der baulichen Situation begrüßt er den begleitenden Architekten und den Statikedr.

Es wurde erläutert, dass sich die Planung der Sanierungsmaßnahmen sowie des hierzu vorgesehenen neuen Technikraums auf dem Dach bereits aufgrund fehlender Bestandsunterlagen als äußerst schwierig erwiesen hatten. Zwar sind im Vorfeld der Arbeiten Sondierungsöffnungen vorgenommen worden, die tatsächliche bauliche Substanz habe jedoch erst im Zuge der laufenden Bauarbeiten abschließend beurteilt werden können.

Hierbei sind unter anderem erhebliche Abweichungen vom ursprünglich angenommenen Bestand festgestellt worden. So ist beispielsweise festgestellt worden, dass der Estrich eine größere Stärke als die darunterliegende Bodenplatte aufweist. Darüber hinaus weist der Estrich teilweise ein erhebliches Gefälle auf.

Aufgrund dieser zusätzlichen Erkenntnisse zeichnet sich ab, dass ein vollständiger Abriss des bestehenden Komplexes und eine anschließende Neuerrichtung unter Verwendung von Betonfertigteilen voraussichtlich die wirtschaftlichste Lösung darstellen würde. Der geplante Neubau solle dabei hinsichtlich seiner Abmessungen dem bestehenden Gebäude entsprechen.

Im Rahmen einer Anfrage bei einem Bauunternehmen wurde mitgeteilt, dass der Rohbau nach erfolgter Beauftragung innerhalb von etwa zehn Wochen errichtet werden könne. Nach derzeitiger Einschätzung sei daher nicht mit einem zusätzlichen Zeitverzug zu rechnen. Gleichzeitig bestehe die Möglichkeit, den Neubau entsprechend den Anforderungen an einen hochwassersicheren Betrieb zu planen und auszuführen.

Sobald Ergebnisse hinsichtlich der zu erwartenden Kosten vorliegen, sollen die Mitglieder entsprechend informiert werden. Über das weitere Vorgehen soll anschließend zeitnah entschieden werden.

Da die neue Rutsche einen höheren Wasserbedarf als die alte Rutsche aufweist, wurde ein entsprechender Nachtrag zur Anpassung der Badewassertechnik vergeben. Hierzu erläuterte der Werkleiter, dass diese Maßnahme erforderlich isti, um das anfallende Mehrwasser ordnungsgemäß abpumpen zu können. Der Nachtrag von der Firma aquila Wasseraufbereitungstechnik GmbH beläuft sich auf 28.535,74 Euro brutto.

Am 01.09.2026 haben zwei Auszubildende ihre Ausbildung im Freibad Ruwertal gestartet. Der Vorsitzende wünschte gutes Gelingen und eine angenehme und lehrreiche Ausbildung.

TOP 2 Vergaben

TOP 2.1 Vergabe der Lieferung und Montage der Türen,Rollläden und des Rollgitters im Betriebsgebäude

Die Verbandsversammlung beschloss, den Auftrag für die Lieferung und Montage der neuen Türen, Rollläden und des neuen Rollgitters in Höhe von 80.039,16 Euro brutto an die Firma Reco GmbH aus St. Wendel zu vergeben.

TOP 2.2 Vergabe der Dachabdichtungsarbeiten

Die Verbandsversammlung beschloss den Auftrag für die Dachabdichtungsarbeiten am Betriebsgebäude in Höhe von 271.808,38 Euro brutto an die Firma Ludes Dach GmbH aus Leiwen zu vergeben.

TOP 2.3 Vergabe der Kunststofffenster und Türen

Die Verbandsversammlung beschloss den Auftrag für die Lieferung und Montage der Kunststofffenster und Türen in Höhe von 44.209,69 Euro brutto an die Firma Reco GmbH aus St. Wendel zu vergeben.

TOP 3 Anfragen/Anregungen

Ein Verbandsmitglied fragte, wie der aktuelle Stand bzgl. der neuen Trafostation ist. Der Werkleiter erklärte, dass auf jeden Fall eine Station benötigt wird. Diese ist innerhalb von drei Wochen lieferbar. Ein genaues Angebot liegt noch nicht vor. Die Verwaltung ist wegen der fremdverschuldeten Fehlplanung ebenfalls noch mit einem zuständigen Planungsbüro in Gesprächen.