Titel Logo
Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer
Ausgabe 48/2018
Verbandsgemeinde Ruwer
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Aus der Sitzung der Verbandsversammlung des Friedhofzweckverbandes Schöndorf

vom 13.11.2018

Mitteilungen

Der Vorsitzende teilte den Mitgliedern mit, dass der Haushaltsplan für 2018 genehmigt wurde. Es sind Kredite in Höhe von 32.000,- Euro vorgesehen, da eine neue Zaunanlage für den Friedhof errichtet werden soll. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 60.000,- Euro. Der Friedhofzweckverband verfügt über eine Rücklage von 28.000,- Euro. Da der Finanzhaushalt in den nächsten Jahren wieder über die Einnahmen aus Grabnutzungsentgelten ausgeglichen werden kann, ist es zu vertreten, dass auf die Erhebung einer Umlage verzichtet werden kann. Außerdem teilte Herr Kirchartz mit, dass im Ergebnishaushalt 2018 sich die Erträge auf 23.445,- Euro belaufen und die Aufwendungen 20.640,- Euro. Es entsteht ein voraussichtlicher Jahresüberschuss in Höhe von 2.805,- Euro. Somit liegt ein ausgeglichener Haushalt vor.

Beratung und Beschlussfassung über die Ausführung und den Bau einer Zaunanlage

Den Mitgliedern lag ein vom Ingenieurbüro IPB aus Zerf angefertigter Entwurf der Friedhofssanierung bzw. Neugestaltung (vorwiegend Gräberanlagen) vor in dem die zur Diskussion stehende vorhandene Zaunanlage nicht in vollem Umfang ersichtlich war. Der Plan war nicht bemaßt, sodass Fragen nach Zaunlängen nicht beantwortet werden konnten. Herr Natter vom Ingenieurbüro IPB konnte kurzfristig aus zeitlichen Gründen nicht an der Sitzung teilnehmen.

Nach kurzer Unterredung beschlossen alle Anwesenden, sich nochmals zusammen ein Bild vom aktuellen Stand vor Ort auf dem Friedhof zu machen und im Vergleich dazu die geplante Sanierungen bzw. Erneuerungen auf Machbarkeit und Zweckmäßigkeit zu überprüfen. Während und nach der Ortsbesichtigung wurden die bisherigen Ideen überdacht, besprochen und korrigiert.

Der vorhandene graue Maschendrahtzaun oberhalb des Friedhofs Richtung Sportplatz von der Straße links beginnend bis zum Wasserhochbehälter bleibt stehen und wird im Rahmen der Gesamtmaßnahme fachgerecht repariert. Der vorhandene grüne Zaun auf der linken Seite wird durch einen neuen Doppelstabmattenzaun mit einer Höhe von mindestens 1,70 Meter ersetzt. Die vorhandenen Tore auf dieser Seite sollen alle (incl. Tore Ebene 1) bis auf 1,70 Meter durch einen Umbau erhöht werden. Außerdem sollen alle Tore instandgesetzt und dann in einer Flucht mit dem Zaun neu aufgebaut werden. Die Tore sollen hierbei so nachgerüstet werden, dass sie mittels Federkraft selbst schließend funktionieren.

Auf den behindertengerechten Umbau des Eingangs auf der linken unteren Seite wird verzichtet, da die Barrierefreiheit des Zugangs zur Ebene 1 von der rechten Seite gegeben ist. Die Mauern links und rechts dieses Eingangs sollen mit Doppelstabmattenzaun bis auf 1.70 Meter erhöht werden. Zwischen den Mauerwerken an der unteren Seite des Friedhofs soll am Fuß des Hanges ein neuer Doppelstabmattenzaun ebenfalls in einer Höhe von 1,70 Meter gebaut werden. Hier war bisher kein Zaun sondern lediglich Heckenbepflanzung durch die das Rehwild ohne Probleme auf den Friedhof gelangen konnte. Der Treppenaufgang gegenüber der Trauerhalle am rechten Ende dieses neuen Zaunabschnittes soll mit einem neuen Tor, das ebenfalls mittels Federkraft selbst schließt, gegen eindringendes Wild gesichert werden. Hier soll alternativ ein leichtgängiges Schiebetor angefragt werden das möglichst per Schwerkraft schließt. Der gesamte Hang soll vor dem Bau des neuen Zaunes von den Hecken befreit werden und im Nachgang soll hinter dem neuen Zaun ein mindestens 60 cm breiter Arbeitsraum geschaffen werden um die neu wachsenden Sträucher zurückschneiden und damit vom Zaun fernhalten zu können. Die links und rechts auf dem Gelände vorhandenen gemauerten Depots für Grünabfall sind seit langer Zeit außer Betrieb und sollen im Nachgang zu dieser Maßnahmen später von unten zugemauert, anschließend verfüllt und von oben verschlossen werden. Dieser Hinweis erfolgt nur der Vollständigkeit halber, die Baumaßnahme ist nicht Gegenstand des heutigen Beschlusses. Der vierte Zaunabschnitt betrifft die rechte Seite und zwar von der Trauerhalle

beginnend bergauf bis zum Wasserhochbehälter. Hier soll der vorhandene kaputte Maschendrahtzaun durch einen neuen, ebenfalls 1,70 Meter hohen und verzinkten Maschendrahtzaun ersetzt werden.

Der Zweckverband beschloss bei 5 Ja-Stimmen die Durchführung der Sanierungsarbeiten in dem oben aufgelisteten Ausmaß.

Des weiteren beschloss der Zweckverband bei 5 Ja-Stimmen, das Ingenieurbüro IPB mit der Ausschreibung der Reparatur, des Ersatzes und des Neubaus der Tore und Zäune rund um den Friedhof zu beauftragen. Die neuen Zäune sollen ein Mindestmaß von 1,70 Meter oder das nächst höhere Standardmaß haben. Die Ausschreibung soll bis Ende dieses Monates veröffentlicht werden.

Anfragen und Anregungen

Es wird nach der aktuellen Belegungskapazität auf dem Friedhof gefragt. Da dem Vorsitzenden aktuell keine genauen Zahlen bekannt sind, wird er bei der Verwaltung nachfragen.

Des weiteren wird gefragt, wie es mit dem geplanten Teilbereich,,Waldfriedhof“ innerhalb des Friedhofsgelände steht. Diesem Vorhaben stehen alle Mitglieder positiv gegenüber, da ein separater Waldfriedhof momentan finanziell nicht möglich ist.