Ein echtes Gemeinschaftswerk ziert seit Kurzem die Fassade des Bürgerhauses in Klotten: Im Rahmen des Sommerferienprogramms der Kreisjugendpflege Cochem-Zell gestalteten zehn Jugendliche gemeinsam mit dem Kölner Graffiti-Künstler Martin Scholz, bekannt als „Onkel Dose“, ein großformatiges Wandbild. Das zweitägige Projekt fand am 29. und 30. Juni 2026 statt und war ein gemeinsames Projekt der JUKUSCH Cochem-Zell mit der Kreisjugendpflege Cochem-Zell, der Ortsgemeinde Klotten und der Westenergie.
Bevor die ersten Spraydosen zum Einsatz kamen, erkundeten die Jugendlichen Klotten und gingen der Frage nach, was den Ort besonders macht. Dabei entstanden Skizzen der Burg Coraidelstein, der Kirche, der Mosel mit ihren Weinbergen, der Fähre, der Klottener Schwäne und des Ortswappens - passend zum Standort am Bürgerhaus.
In der JUKUSCH wurden die Ideen anschließend gesammelt und gemeinsam mit Martin Scholz zu einer stimmigen Gesamtkomposition zusammengestellt. Außerdem lernten die Teilnehmenden den Umgang mit Stencils (Schablonen), entwarfen ihre eigenen Namens-Schablonen und übten erste Sprühtechniken auf Folie.
Am zweiten Projekttag wurde der Entwurf auf die Fassade übertragen. Anschließend sprayten die Jugendlichen im Wechsel das Wandbild, wobei jedes Motiv Schritt für Schritt Gestalt annahm und sich zu einem farbenfrohen Gesamtbild zusammenfügte. Zum Schluss hinterließen die jungen Künstlerinnen und Künstler mit ihren selbst gestalteten Namens-Schablonen schließlich ihre ganz persönlichen Signaturen.
Außerdem konnten sie Leinwände und Bilder gestalten, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. Das große gemeinsame Kunstwerk bleibt dagegen als neuer Blickfang dauerhaft am Bürgerhaus in Klotten erhalten.