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Stadt- und Landbote VG Cochem
Ausgabe 7/2026
Veröffentlichungen der Stadt Cochem und der Ortsgemeinden
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Fastnacht 2026

Jubel, Trubel, Heiterkeit - es naht die 5. Jahreszeit.

Fastnacht, Fasching, Karneval - Feste gibt´s jetzt überall.

Konfetti wird nun breit gestreut - an Büttenreden sich erfreut.

Malle-Musik, Humbta-ta - sorgt für Stimmung, das ist klar.

Kostüme, bunt und schön dazu - schmückt die Narren flugs im Nu.

Lasst die Sorgen, kommt macht mit - lachen hält die Seele fit.

Vergessen darf man mal die Welt - die uns sonst in Atem hält.

Fake-News, Talk-Shows, and´re Sachen - keiner kann mehr drüber lachen.

„Tokio-Hotel“ mit „Wetten, dass …?“ - so was raubt mir glatt den „Spass“.

Wetten, dass ich das nicht schau - lieber sauf ich mich dann blau.

Das ZDF macht groß „Trara“ - für die „Stars“ aus USA.

Ärgerlich ist sehr dabei - die Gebühren-Zahlerei.

Bei „DschungelCamp“, da könnt ich rennen – so was ist doch nur zum Flennen.

Influencer obendrein - oh wie krank, mehr Schein als Sein.

Von Doku-Soaps lässt man sich lenken - wenige woll´n noch selber denken.

Das Normale schwindet sehr - Abnormales zählt viel mehr.

Elon Musk und so Konsorten - die Milliarden Dollars horten,

wären, ich sag´s unverdrossen - besser auf den Mond geschossen.

Auch Zölle, Deals und das in Massen - sollt´ man unter Freunden lassen.

Trump, den kann man nicht mehr riechen - müsst´ ganz tief ins Iglu kriechen.

So würd´ er mit Eis belohnt - Grönland blieb vor ihm verschont.

Schon Karl May beschrieb ganz schroff - Überfälle mit viel Zoff.

Das war Film und nicht real - Klappe zu, dann war´s egal.

Leider funktioniert die Welt - anders als im Film gestellt.

Donald hier und Donald da - er hält sich für wunderbar.

Um sich rum nur „Marionetten“ - das gefällt ihm, woll´n wir wetten?

Blond gefärbt, so wie ein Lurch - und narzisstisch, durch und durch.

Schminke trägt er dick dazu - blickt so „stierisch“ wie ein Gnu.

Für sich selbst zählt er am meisten - meint, er könnt´ sich alles leisten.

Müsst´ sich mal ´nen Spiegel kaufen - denn beim „Reinblick“ würd´ er laufen.

Von Putin darf man nicht viel sagen - ansonsten könnt´ er uns verklagen.

Er wütet weiter, wild im Wahn - als rigoroser „Dschinghis Khan“.

Der Despot frönt seinem Drang - da wird doch einem angst und bang.

Was könnt es schön auf Erden sein - ganz ohne Kriege, Leid und Pein,

ohne Kämpfe, Zwist und Streit - dazu auch bisschen weniger Neid.

Ach was wär´n wir alle reich - wenn die Menschen wären gleich.

Ja, bei uns in deutschen Landen - ist die Wirtschaft schwer am „Stranden“.

Politiker, wie Sand am Meer - wünschen sich Reformen her.

Doch es ist wie´s immer war - das gilt nur für´s Volk, na klar.

„Oben die“, die Schlaf uns rauben - Geld verpulvern, kaum zu glauben,

nehmen Rentner in die „Zang´“ - hart geschuftet, lebenslang,

sollten erstmal sich besinnen - beim Sparen dann bei sich beginnen.

Jedoch grad dann, in rauhen Zeiten - sollt´ Freude, Frohsinn man verbreiten.

Wir schauen nicht zurück im Zorn - denn unser Blick, der geht nach vorn.

Nun wird getanzt, so gut man kann - ob Alt, ob Jung, ob Frau, ob Mann.

Weckt auf geschwind die Lebensgeister - feiert Fastnacht wie ein Meister,

schunkelt fröhlich hin und her - rauf und runter, kreuz und quer,

singt mit Freunden und Bekannten - mit den Nachbarn und Verwandten.

So wünsch´ ich allen, weit und breit - eine schöne Narrenzeit.

Feiert frei und ohne Sorgen - denkt dabei mal nicht an morgen.

Wenn Menschen froh zusammen sind - erfreut das Vater, Mutter, Kind.

„Gemeinschaft“ lautet die Devise - denn damit trotzt man jeder Krise.

Seid respektvoll zu den ander´n - im Karneval, zu Haus, beim Wandern.

Dann ist die Welt schnell himmelblau - ich grüße Euch mit „Leech Helau“.

Euer närrischer Ortsbürgermeister
Heinz Zilles