Jubel, Trubel, Heiterkeit - es naht die 5. Jahreszeit.
Fastnacht, Fasching, Karneval - Feste gibt´s jetzt überall.
Konfetti wird nun breit gestreut - an Büttenreden sich erfreut.
Malle-Musik, Humbta-ta - sorgt für Stimmung, das ist klar.
Kostüme, bunt und schön dazu - schmückt die Narren flugs im Nu.
Lasst die Sorgen, kommt macht mit - lachen hält die Seele fit.
Vergessen darf man mal die Welt - die uns sonst in Atem hält.
Fake-News, Talk-Shows, and´re Sachen - keiner kann mehr drüber lachen.
„Tokio-Hotel“ mit „Wetten, dass …?“ - so was raubt mir glatt den „Spass“.
Wetten, dass ich das nicht schau - lieber sauf ich mich dann blau.
Das ZDF macht groß „Trara“ - für die „Stars“ aus USA.
Ärgerlich ist sehr dabei - die Gebühren-Zahlerei.
Bei „DschungelCamp“, da könnt ich rennen – so was ist doch nur zum Flennen.
Influencer obendrein - oh wie krank, mehr Schein als Sein.
Von Doku-Soaps lässt man sich lenken - wenige woll´n noch selber denken.
Das Normale schwindet sehr - Abnormales zählt viel mehr.
Elon Musk und so Konsorten - die Milliarden Dollars horten,
wären, ich sag´s unverdrossen - besser auf den Mond geschossen.
Auch Zölle, Deals und das in Massen - sollt´ man unter Freunden lassen.
Trump, den kann man nicht mehr riechen - müsst´ ganz tief ins Iglu kriechen.
So würd´ er mit Eis belohnt - Grönland blieb vor ihm verschont.
Schon Karl May beschrieb ganz schroff - Überfälle mit viel Zoff.
Das war Film und nicht real - Klappe zu, dann war´s egal.
Leider funktioniert die Welt - anders als im Film gestellt.
Donald hier und Donald da - er hält sich für wunderbar.
Um sich rum nur „Marionetten“ - das gefällt ihm, woll´n wir wetten?
Blond gefärbt, so wie ein Lurch - und narzisstisch, durch und durch.
Schminke trägt er dick dazu - blickt so „stierisch“ wie ein Gnu.
Für sich selbst zählt er am meisten - meint, er könnt´ sich alles leisten.
Müsst´ sich mal ´nen Spiegel kaufen - denn beim „Reinblick“ würd´ er laufen.
Von Putin darf man nicht viel sagen - ansonsten könnt´ er uns verklagen.
Er wütet weiter, wild im Wahn - als rigoroser „Dschinghis Khan“.
Der Despot frönt seinem Drang - da wird doch einem angst und bang.
Was könnt es schön auf Erden sein - ganz ohne Kriege, Leid und Pein,
ohne Kämpfe, Zwist und Streit - dazu auch bisschen weniger Neid.
Ach was wär´n wir alle reich - wenn die Menschen wären gleich.
Ja, bei uns in deutschen Landen - ist die Wirtschaft schwer am „Stranden“.
Politiker, wie Sand am Meer - wünschen sich Reformen her.
Doch es ist wie´s immer war - das gilt nur für´s Volk, na klar.
„Oben die“, die Schlaf uns rauben - Geld verpulvern, kaum zu glauben,
nehmen Rentner in die „Zang´“ - hart geschuftet, lebenslang,
sollten erstmal sich besinnen - beim Sparen dann bei sich beginnen.
Jedoch grad dann, in rauhen Zeiten - sollt´ Freude, Frohsinn man verbreiten.
Wir schauen nicht zurück im Zorn - denn unser Blick, der geht nach vorn.
Nun wird getanzt, so gut man kann - ob Alt, ob Jung, ob Frau, ob Mann.
Weckt auf geschwind die Lebensgeister - feiert Fastnacht wie ein Meister,
schunkelt fröhlich hin und her - rauf und runter, kreuz und quer,
singt mit Freunden und Bekannten - mit den Nachbarn und Verwandten.
So wünsch´ ich allen, weit und breit - eine schöne Narrenzeit.
Feiert frei und ohne Sorgen - denkt dabei mal nicht an morgen.
Wenn Menschen froh zusammen sind - erfreut das Vater, Mutter, Kind.
„Gemeinschaft“ lautet die Devise - denn damit trotzt man jeder Krise.
Seid respektvoll zu den ander´n - im Karneval, zu Haus, beim Wandern.
Dann ist die Welt schnell himmelblau - ich grüße Euch mit „Leech Helau“.