Am Freitag, 11.09.2026, 16:40 Uhr, findet das monatliche ökumenische Gebet für Frieden und nukleare Abrüstung auf der Friedenswiese bei Büchel statt. Die Aktivitäten für nukleare Abrüstung und für Frieden sind Teil einer globalen Bewegung.
Am Fliegerhorst Büchel werden die einzigen in Deutschland lagernden Atomwaffen vermutet: US-Atomwaffen. Diese zählen zu den Massenvernichtungswaffen, die aus friedensethischen Gründen verboten sind. Den UN-Atomwaffenverbotsvertrag haben inzwischen 75 Staaten ratifiziert und 25 Staaten unterzeichnet.
Die Arbeitsgruppe âKirche gegen Atomwaffenâ nimmt 9/11 zum Anlass, eine Gebetszeit inhaltlich zu gestalten. 9/11 löste weltweit Angst vor terroristischen Anschlägen aus. Heute ist es die Drohung mit Atomwaffen, die Menschen rund um den Erdball in Angst und Schrecken versetzt. Die Kirchen sprechen sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus. Menschenhass und Gewalt gegen Menschen werden abgelehnt. Die Kirchen setzen sich ein für Menschenfreundlichkeit und Menschenrechte, Klimagerechtigkeit und Frieden.
Die Leitung des Gebets liegt bei Gregor Rehm, Diakon und Friedensbeauftragter der Evang. Kirche in der Pfalz in der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, und Veronika RaÃ, Pastoralreferentin Bistum Trier im pastoralen Raum Cochem-Zell im Arbeitsbereich Frieden.
Veranstalter: Pax Christi e. V. im Bistum Trier und Internationaler Versöhnungsbund e. V. Regionalgruppe Cochem-Zell