Titel Logo
Zeller Land Nachrichten
Ausgabe 45/2020
Titelseite amtlicher Teil
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe
-

Zur aktuellen Situation

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die zweite Welle der Corona-Pandemie hat unser Land erreicht. Seit Wochen ist die Zahl der am Corona-Virus infizierten Menschen – auch bei uns im Landkreis Cochem-Zell hoch - und steigt im gesamten Bundesgebiet sogar rasant schnell an.

Die täglichen Zahlen sind erschreckend und der Blick in unsere europäischen Nachbarländer bereitet einem dann erst recht Sorgen. Diese für uns alle gefährliche Situation lässt kein weiteres Abwarten zu,

wir müssen handeln - und zwar jetzt!

Seit Montag, 02. November 2020, gelten zunächst bis zum 30. November neue Schutzmaßnahmen. Diese treffen uns alle in unserem eigenen persönlichen Umfeld, sie beeinflussen unser familiäres Leben und unsere Freizeit, aber sie treffen insbesondere auch unsere schon im Frühjahr arg gebeutelte Wirtschaft, unsere Gastronomie und Beherbergungsbetriebe. Hier hatten wir mit den Betrieben gehofft, durch eine Verlängerung der Saison doch noch einiges aus dem verlorenen Frühjahr gutzumachen.

Die bei der Bund-Länder-Konferenz am 28.10.2020 gefassten Beschlüsse und auch die geltende Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes mit Auslegungshilfe und eine FAQ-Auflistung entnehmen Sie bitte unserer Homepage (www.zell-mosel.de).

Lassen Sie uns gemeinsam alles unternehmen, um die weitere Ausbreitung der SARS-Cov2-Pandemie zu stoppen. Niemand kann sagen, wie schwer der Verlauf der Infektion bei den Betroffenen ist. Es gilt, uns alle, besonders aber anfällige Personengruppen zu schützen. Dies ist auch wichtig, damit unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird.

Ihre Kreativität und Hilfsbereitschaft während der ersten Welle im Frühjahr war überwältigend. Lassen Sie uns jetzt daran anknüpfen!

Helfen Sie in der Nachbarschaft, so wie es möglich ist. Halten Sie telefonischen Kontakt zu Ihren Verwandten und Freunden und stehen Sie einander bei. Sollten Sie selbst Hilfe benötigen, dann wenden Sie sich an Ihren jeweiligen Ortsbürgermeister. Diese werden auch jetzt wieder gerne Unterstützung leisten oder vermitteln.

Lassen Sie uns alle gemeinsam und solidarisch die kommenden Wochen bewältigen, damit wir dann Weihnachten entspannter erleben können.

Bleiben Sie gesund!
Ihr
Karl Heinz Simon
Bürgermeister