Mithilfe eines gemeinnützigen Projekts soll die Dialektvielfalt unserer Eifelorte bewahrt werden. Die Aufnahmen werden später im Landesbibliothekszentrum in Koblenz hinterlegt.
Der Trierer Verlag Porta Sophia möchte die Dialekte aller Eifelorte von Aachen bis Zweifelscheid für die Nachwelt aufnehmen und bittet dabei um Unterstützung. Organisator Mario Junkes hat dazu alle Ortsbürgermeister:innen der Eifel-Landkreise angeschrieben, um im Eifeler Platt versierte Menschen der Gemeinden dafür zu gewinnen. Jede Ortsgemeinde entscheidet selbst, ob und wie sie dazu beitragen möchte.
Der Ablauf: Eine versierte Person aus einem Eifel-Ort spricht in der Mundart des Ortes. Man zeichnet es auf, z.B. mit einem Smartphone. (Bei der Aufnahme kann Porta Sophia Sie auf Wunsch gerne unterstützen.) Porta Sophia veröffentlicht die Aufnahme auf einer Webseite, zu der alle Menschen jederzeit kostenfrei Zugang haben. Aufgenommen werden z.B. das Gedicht "Chresdaag Morgen" von Peter Zirbes sowie Eifeler Rezepte für Brot, Pfannkuchen oder Erbsensuppe. Danach können von der jeweiligen Ortsgemeinschaft gewünschte Dinge ebenfalls eingesprochen werden, wie zum Beispiel Flur- und Straßennamen, ein Lied oder Gedicht. Wenn alle Orte aufgezeichnet sind, werden die Aufnahmen dem Landesbibliothekszentrum in Koblenz zur Aufbewahrung übergeben. Die Webseite mit allen Aufnahmen soll jederzeit für alle Menschen kostenfrei sein. Eine ausführliche Projekt-Beschreibung finden Sie unter www.eifeler-mundarten.de. Ansprechpartner ist der gebürtige Eifeler Mario Junkes, Agentur Porta Sophia, E-Mail: info@portasophia.de, Tel. 0152 37 92 86 21