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Verbandsgemeinde Gerolstein aktuell
Ausgabe 25/2026
Verbandsgemeinde Gerolstein
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Eichenprozessionsspinner erkennen und richtig handeln

Mit Beginn der warmen Jahreszeit kann es auch im Landkreis Vulkaneifel wieder zum Auftreten des Eichenprozessionsspinner kommen. Die Raupen leben vor allem an Eichen und bilden dort auffällige Gespinstnester am Stamm oder in Astgabelungen. Die feinen Brennhaare der Raupen können bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden auslösenm unter anderem starker Juckreiz, Hautreizungen, Augenbeschwerden oder Reizungen der Atemwege. Die Brennhaare können auch durch Wind verbreitet werden und bleiben in alten Nestern über längere Zeit wirksam. Deshalb sollten Raupen und Nester nicht berührt oder eigenständig entfernt werden. Befallene Bäume auf öffentlichen Flächen sollten der zuständigen Verbandsgemeindeverwaltung mit möglichst genauer Ortsangabe und, sofern gefahrlos möglich, mit einem Foto aus ausreichender Entfernung gemeldet werden. Betroffene Hautstellen sollteb gründlich mit Wasser abgespült, Kleidung bei 60 °C gewaschen werden. Bei stärkeren Beschwerden, insbesondere an Augen oder Atemwegen, wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen. Von der harmlosen Gespinstmotte ist der Eichenprozessionsspinner nicht nur durch die auffälligen Brennhaare zu unterscheiden: Die Gespinste vom Eichenprozessionsspinner sind oft nur an wenigen Stellen im Baum zu finden, während die Gespinstmotte im Frühjahr und Frühsommer Büsche und Bäume komplett einspinnt.