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Et Bletchen "Zwischen Kyll und Römermauer"
Ausgabe 19/2020
Verbandsgemeinde
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Verbandsgemeindewerke Speicher: Öffentliche Bekanntmachung

Umstellung der Wasserversorgung

durch Anbindung an Verbundsystem der LWE Landwerke Eifel AöR -Fremdwasserbezug-;

vorübergehende Änderung des Härtebereiches, Behandlung mit Aufbereitungsstoff

Die Verbandsgemeindewerke Speicher beziehen ab der Kalenderwoche 20 einen Teil des Trinkwasserbedarfs als Fremdwasserbezug aus dem Verbundsystem der LWE Landwerke Eifel AöR.

Die Übergabe des im Tiefbrunnen Bettingen gewonnenen Trinkwassers erfolgt am Standort des Hochbehälters Preist und wird von dort aus maßgeblich zur Versorgung der Ortslagen Preist, Auw a.d. Kyll und Hosten sowie für die teilweise Versorgung der Stadt Speicher und der Ortsgemeinden Beilingen und Philippsheim verwendet.

Für diesen wichtigen und zukunftsträchtigen Schritt wurden mit Gründung der LWE Landwerke Eifel AöR im Jahr 2017 bereits frühzeitig die Weichen für die künftige Sicherstellung der Wasserversorgung im Bereich der Verbandsgemeinde Speicher gestellt. Die derzeit noch in Betrieb stehenden Kleingewinnungsanlagen Tiefbrunnen Beilingen sowie Tiefbrunnen / Quelle Auw a.d. Kyll können nunmehr sukzessive stillgelegt werden.

Das Trinkwasserreservoir des Brunnen Bettingen besitzt ein unbeeinflusstes Tiefen-Grundwasser mit hervorragenden Parametern in der Trinkwasseranalyse. Hier ist insbesondere die Nitratfreiheit des Grundwassers hervorzuheben. Ebenso kann ab sofort für die Ortslagen Preist, Auw a.d. Kyll und Hosten die Versorgung ohne Chlorung des Wassers erfolgen. Im Zusammenspiel mit der weiterhin betriebenen Gewinnung am Tiefbrunnen Speicher wird mit dem Fremdwasserbezug Trinkwasser auf höchster Qualität zur Versorgung der Ortslagen für die Zukunft gewährleistet.

Bis zur Fertigstellung der Enthärtungsanlage für die Wassergewinnung Bettingen verändert sich vorübergehend der Härtebereich des gelieferten Wassers.

Nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (WRMG) geben wir nachfolgend die notwendige Information zum Härtebereich in dieser Übergangszeit bekannt:

Die Abnehmer werden gebeten diese Änderung bei der Dosierung der Wasch- und Reinigungsmittel zu beachten.

Um der gestiegene Wasserhärte zu begegnen, wird das Trinkwasser am Standort der Gewinnung in Bettingen mit einem Härtestabilisator auf Phosphatbasis behandelt. Der seitens der LWE Landwerke Eifel AöR hierfür eingesetzte Aufbereitungsstoff entspricht in Menge, Konzentration und Zusammensetzung den Anforderungen des § 11 der Trinkwasserverordnung.

Nach Fertigstellung der Enthärtungsanlage Bettingen wird das Trinkwasser wieder auf einen mittleren Härtebereich (13,0 dH°) aufbereitet werden können.

Speicher, 30.04.2020
gez. Clemens, Werkleiter