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Et Bletchen "Zwischen Kyll und Römermauer"
Ausgabe 23/2018
Aus den Gemeinden
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Bekanntmachung

7. Änderung der Friedhofssatzung der Ortsgemeinde Hosten vom 24.05.2018

Der Ortsgemeinderat Hosten hat auf Grund des § 24 der Gemeindeordnung (GemO) in der z. Zt. geltenden Fassung, der §§ 1, 2, 7 und 8 des Kommunalabgabengesetzes (KAG) in der z. Zt. geltenden Fassung und § 34 der Friedhofssatzung der Ortsgemeinde Hosten am 20.03.2018 folgende Änderungssatzung beschlossen, die hiermit bekannt gemacht wird:

Art. 1

a) § 15 Abs. 5 erhält folgende Fassung:

(5) Die Niederlegung von Grabschmuck ist nur in der Zeit von November bis März und im unmittelbaren Bereich um das Grabmal herum gestattet. Ansonsten ist die Rasenfläche von jeglichem Grabschmuck und Grableuchten freizuhalten. Die Bepflanzung der Rasenfläche ist nicht gestattet.

b) § 16 Abs. 1 erhält folgende Fassung:

(1) Aschen dürfen beigesetzt werden

1. in Reihengrabstätten ⇔1 Asche

2. in Rasenreihengrabstätten ⇔ 1 Asche

3. in Wahlgrabstätten ⇔bis zu 2 Aschen pro Grabstelle

4. in Urnenwahlgrabstätten ⇔ bis zu 4 Aschen.

c) § 21 a erhält folgende neue Fassung

(1) Rasenreihengrabstätten für Erdbestattungen erhalten folgende Größe:

Länge: 2,20 m

Breite: 1,30 m

Rasenreihengrabstätten für Urnenbestattungen erhalten folgende Größe:

Länge: 0,80 m

Breite: 0,80 m

(2) Als Grabmal sind Grabplatten in einer Größe von 40 x 40 cm und einer Stärke von 6 cm zulässig. Als Material ist ein dunkler Naturstein zu wählen. Buchstaben und Zahlen sind einzuhauen, eine erhabene Beschriftung ist nicht zulässig.

Art. 2

Die 7. Änderung der Friedhofssatzung der Ortsgemeinde Hosten tritt am Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

Hosten, 24.05.2018gez. Reichertz, Ortsbürgermeister

Es wird darauf hingewiesen, dass Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung oder aufgrund der Gemeindeordnung zustande gekommen sind, ein Jahr nach Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen gelten. Dies gilt nicht, wenn

1.

die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung, die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, oder

2.

vor Ablauf der in Satz 1 genannten Jahresfrist die Aufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens- und Formvorschriften gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung Speicher unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Ziffer 2 geltend gemacht, so kann auch nach Ablauf der genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.

Speicher, 30.05.2018gez. Rodens, Bürgermeister