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Thalfang aktuell - Amtsblatt VG Thalfang
Ausgabe 27/2026
Seite 4
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Wie Zukunft im Dorf gelingen kann: Verwaltung zu Gast im Haus Daniel in Hetzerath

Wohnen, Pflege und Gemeinschaft an einem Ort – das Quartiershaus „Haus Daniel“ in Hetzerath steht für ein Konzept, das über klassische Seniorenangebote hinausgeht. Am Freitag, den 19. Juni 2026, besuchte die VG-Bürgermeisterin Frau Tamara Breitbach gemeinsam mit Frau Fabia Heischling aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz die Einrichtung, um sich über das erfolgreiche Projekt und seine Bedeutung für die Entwicklung ländlicher Lebensräume zu informieren.

Der Besuch zeigte eindrucksvoll das Potential von dem zukunftsweisenden Konzept, das auf Initiative der Ortsgemeinde Hetzerath entstanden ist. Mit dem Quartiershaus „Haus Daniel“ wurde ein Ort geschaffen, der Wohnen, pflegerische Versorgung und soziale Begegnung auf innovative Weise miteinander verbindet. Ziel des Projekts ist es, Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrem dörflichen Umfeld zu ermöglichen.

Zum Angebot gehören unter anderem ein Nachbarschaftstreff mit offenem Mittagstisch, eine Tagespflege, Wohnungen mit Service und 24-Stunden-Unterstützung sowie zwei ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften. Ergänzt wird das Angebot durch ambulante Pflege- und Unterstützungsleistungen, die individuell an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst werden können.

Besonders positiv hervorgehoben wurde das Zusammenspiel von professionellen Versorgungsstrukturen und dem Engagement des Vereins „Helfende Hände Hetzerath“. Dieses Miteinander stärkt den sozialen Zusammenhalt und schafft eine lebendige sorgende Gemeinschaft, von der Menschen aller Generationen profitieren.

Bürgermeisterin Tamara Breitbach dankte den Verantwortlichen für die offenen Gespräche und die wertvollen Einblicke. Der Besuch habe eindrucksvoll gezeigt, wie durch gemeinschaftliches Engagement und innovative Ideen nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum geschaffen werden können.

Die gewonnenen Eindrücke werden auch in die weiteren Überlegungen zur Entwicklung des geplanten Service-Knoten in der Verbandsgemeinde einfließen. So könnte ein vergleichbarer Ansatz perspektivisch auch im geplanten Service-Knoten Thalfang Berücksichtigung finden – vorausgesetzt, ein entsprechender Wunsch und Bedarf wird von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort geäußert.