Waldameisen zählen zu den bekanntesten Insekten Mitteleuropas. Ihre Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht ist bekannt, doch wenige wissen, dass ihre Nester Schatzkammern der Artenvielfalt sind. In den Bauten der Waldameisen wurden über 125 verschiedene Arten entdeckt - Käfer, Fliegen, Spinnen und andere Ameisen.
Der Doktorand Melvin Opolka von der Arbeitsgruppe Populationsökologie an der Universität Bayreuth hat im Rahmen des EU-Projekts MonitAnt gemeinsam mit Forschenden aus zehn europäischen Ländern Waldameisen in ganz unterschiedlichen Lebensräumen untersucht. Die Nationalpark-Akademie lädt zu einem Vortrag ein, in dem Melvin Opolka von seinen Untersuchungen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald berichtet. Er gibt faszinierende Einblicke in die fabelhafte Welt der Ameisengäste und präsentiert neue Erkenntnisse aus zwei Jahren intensiver Forschung.
Veranstaltungsort: Nationalpark-Tor Erbeskopf, 54426 Hilscheid. Beginn 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.