Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Morbach,
der Frühling kommt und mit ihm neue Energie. Gleichzeitig erleben wir eine Zeit, in der die Weltpolitik immer schneller zu laufen scheint. Kriege, Krisen und große Debatten bestimmen die Nachrichten. Da entsteht schnell das Gefühl: Bei uns vor Ort passiert eigentlich nichts. Natürlich nicht, wenn wir nicht unsere Hausaufgaben machen.
Ich will Ihnen zeigen, dass aus einem rasenden Stillstand in Morbach ein langsames Rennen geworden ist:
Unser Ärztehaus füllt sich. Heute vor einem Jahr war mein erstes Fachgespräch. Es ist das Ergebnis harter Arbeit, guter Partnerschaften und eines starken Engagements vor Ort. Gemeinsam mit der Cusanus Trägergesellschaft Trier, mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und mit vielen engagierten Menschen in unserer Gemeinde ist es gelungen, Morbach für Mediziner attraktiv zu machen.
Ich freue mich sehr, dass wir neben unserem neuen Gynäkologen, Herrn Feras Mouad, auch Frau Dr. Gudrun Lepold-Theis als neue Hausärztin und Diabetologin im Ärztehaus begrüßen dürfen. In Kürze werden außerdem zwei junge deutschsprachige Ärzte aus dem Kosovo zur Hospitation nach Morbach kommen. Mein Ziel ist klar: Unser Ärztehaus soll ein starkes medizinisches Zentrum für unsere Region werden.
Auch die gestiegenen Energiekosten infolge der internationalen Konflikte treffen viele Menschen in unserer Gemeinde. Weltpolitik können wir hier vor Ort nicht verändern. Aber wir können dafür sorgen, dass Morbach unabhängiger, nachhaltiger und sozial gerechter mit Energie umgeht. Deshalb haben wir im Gemeinderat die kommunale Wärmeplanung vorgestellt bekommen. Jetzt geht es darum, unsere Möglichkeiten konsequent zu nutzen und unsere Potenziale auszuschöpfen.
Unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner leisten Tag und Nacht Dienst für unsere Sicherheit. Sie sind das Rückgrat unseres Bevölkerungsschutzes. Für mich ist klar: Wer sich für andere einsetzt, muss auch die bestmöglichen Bedingungen für seinen Einsatz bekommen. Wir erweitern das Feuerwehrgerätehaus in Morbach.
Viele von Ihnen haben mich auch auf den Zustand der Biergasse angesprochen. Sie haben recht: Hier besteht Handlungsbedarf. Deshalb werden wir nach der Morbacher Kirmes mit der Sanierung beginnen.
Und auch unsere Kitas und Grundschulen wollen wir weiter modernisieren. Künftig sollen Eltern und Erziehende über eine App miteinander kommunizieren können. Das erleichtert den Alltag, reduziert Bürokratie und schafft mehr Zeit für das, worauf es wirklich ankommt: unsere Kinder. Morbach bewegt sich. Schritt für Schritt.
Herzliche Grüße
Ihr Bürgermeister
Arianit Besiri