- Öffentliche Sitzung -
Zu Punkt 1: Verpflichtung der Ausschussmitglieder
Zu Punkt 2: Ausbau der Biergasse - Förderung der Maßnahme zur Verbesserung der Infrastruktur aus Mitteln des Investitionsstocks des Landes Rheinland-Pfalz; Vorstellung der Planung
Sachverhalt:
Die Planung wird von Herrn Blatt vom Planungsbüro Jakobs-Fuchs vorgestellt.
Die Gemeinde Morbach plant im Ortsbezirk Morbach die Sanierung der „Biergasse“, da hier ein großer Teil der vorhanden Porphyr-Platten nicht mehr vorhanden bzw. beschädigt ist, was zum einen die Verkehrssicherheit gefährdet und des Weiteren das Erscheinungsbild dieser zentralen Straße stark beeinträchtigt.
Die gesamte Sanierungslänge der „Biergasse“ im Ortsbezirk Morbach beläuft sich auf ca. 66 m. Die Regelbreite der Fahrbahn inkl. 0,50 m breiter Mittelrinne beträgt 3,80 m. Die Neben- und Parkflächen sollen bestehen bleiben und werden mit Kleinpflaster an die neue Fahrbahn angeglichen. Die „Biergasse“ ist eine Einbahnstraße, der Begegnungsfall ist nicht gewährleistet. Die sanierte Straße wird verkehrsgerecht an die Straßen „Unterer Markt“ und „Bernkasteler Str.“ angeschlossen.
Durch die Herstellung einer mittigen Muldenrinne und die Anpassung des Quergefälles soll nun das anfallende Oberflächenwasser von den angrenzenden Gebäuden wegführt und in den Mischwasserkanal eingeleitet werden. Des Weiteren dient die Mittelrinne zudem als Verkehrsführung und wirkt optisch einengend, was voraussichtlich zu einer Reduzierung der Fahrgeschwindigkeiten führen wird. Die jetzigen Fahrbahnflächen aus Porphyr-Platten sollen mit Porphyr-Natursteinpflaster hergestellt werden. Die Angleichungen zu den Nebenflächen / Parkflächen sollen mit Kleinpflaster hergestellt werden.
Die „Biergasse“ besitzt die Charakteristik als Anliegerstraße. Bei der Planung wurden neben den grundsätzlichen Gestaltungsmerkmalen einer Anliegerstraße auch die unterhaltungsfreundlichen Belange aus Sicht des Betriebsdienstes und die optische Angleichung an die Neben- und Parkflächen berücksichtigt.
Der Trassenverlauf orientiert sich an der bestehenden Straße, sowie den Neben- und Parkflächen. Als Zwangspunkte können die vorhandenen Anschlussstraßen „Unterer Markt“ und „Bernkasteler Str.“ angesehen werden. Des Weiteren sind die vorhandene Bebauung und die Neben- und Parkflächen zu berücksichtigen.
Die Längsneigung beträgt rd. 2,60 %.
Die Befestigung der Fahrbahn wurde wie folgt bemessen und festgelegt:
| 12,0 cm | Natursteinpflaster |
| 4,0 cm | Sandbett |
| 20,0 cm | Schottertragschicht |
| 24,0 cm | Frostschutzschicht |
| 60,0 cm | Gesamtaufbau |
Mindestquerneigung der Fahrbahn beträgt 1,00 %.
Die Entwässerung der Straße soll über Straßenabläufe erfolgen, die im Abstand von ca. 21 m in der dreizeiligen Pflasterrinne angeordnet sind und dem Mischwasserkanal zugeführt werden.
Die Kosten für die Sanierung der Straße, einschließlich der Mittelrinne betragen gemäß vorgestellter Kostenberechnung ca. 163.000 € brutto.
Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 20:05 bis 20:20 Uhr. Die anwesenden Zuhörer erhalten Gelegenheit, Fragen zur Planung zu stellen.
Beschluss:
Auf der Grundlage dieser Planung und der zugehörigen Kostenberechnung werden Zuwendungen aus Mitteln des Investitionsstocks 2025 beantragt. Die erforderlichen Finanzierungsmittel werden im Haushalt bereitgestellt.
Beschlussergebnis:
Ja-Stimmen: 11
Nein-Stimmen: 0
Stimmenthaltungen: 0