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Morbacher Rundschau
Ausgabe 5/2026
Seite 3
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Seite 3

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Morbach,

der erste Monat des neuen Jahres 2026 ist nahezu vorbei. Haben Ihre Vorsätze gehalten? Konnten Sie gut mit dem alten Jahr abschließen und mit Zuversicht in das neue Jahr starten?

Ich möchte Ihnen berichten, dass ich das vergangene Jahr 2025 mit Ihnen als sehr bereichernd empfunden habe. In vielen Gesprächen, Begegnungen und Entscheidungen habe ich viel gelernt. Umso mehr freue ich mich, dass auch das neue Jahr vielversprechend beginnt.

Seit letzter Woche rollen die Bagger in der Energielandschaft. Die Erschließungsarbeiten für den Wertstoffhof der ART haben planmäßig begonnen. Besonders freut mich, dass der Geschäftsführer der ART, Dr. Max Monzel, mir zugesagt hat, im Gemeinderat persönlich über die Verwirklichung des Wertstoffhofes in Morbach zu berichten. Transparenz, Einbindung und Verbindlichkeit sind mir dabei wichtig. Über den genauen Termin werde ich Sie informieren und einladen.

Am kommunalen Windpark am Ranzenkopf wollen wir im September 2027 drei neue Windenergieanlagen mit jeweils 7,0 Megawatt Leistung errichten. Die neuen Anlagen sollen künftig rund 53 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen - genug, um den durchschnittlichen Strombedarf von etwa 13.000 heimischen Vier-Personen-Haushalten zu decken. Entscheidend ist für mich dabei: Die Windräder sollen sich nicht nur für die Gemeinde drehen, sondern auch für Sie in Ihren Privathaushalten spürbare Vorteile bringen. Nachhaltig in Morbach zu leben, soll sich lohnen. Darüber werde ich mit den Fraktionen im Gemeinderat beraten.

In Gutenthal starten nun endlich die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt der K100. Parallel dazu werden wir die Wasserleitungen erneuern. Diese sind nicht nur in Gutenthal in die Jahre gekommen, sondern in weiten Teilen der Gemeinde sanierungsbedürftig. Wir haben in der Wasserversorgung einen erheblichen Investitionsstau. Mein Anspruch ist es, eine moderne und nachhaltige Wasserversorgung zu sichern, um nicht unter Zeitdruck zu geraten. Stabile Wasserleitungen und eine verlässliche Wasserversorgung sind kein Nice-to-have, sondern eine zentrale kommunale Pflichtaufgabe. Das wollen wir jetzt konkret angehen. Es geht um Ihr Wasser in der Gemeinde.

Herzliche Grüße
Ihr Bürgermeister
Arianit Besiri