Die närrischen Tage sind vorbei – und ich sage ganz klar: Die Gemeinde kann Karneval. Was ich in den letzten Wochen gesehen habe, hat mich begeistert. Engagement, Kreativität, Zusammenhalt, an vielen Orten im Gemeindegebiet gab es großartige Umzüge und Sitzungen für Jung und Alt. Dieses vielfältige Leben macht unsere Gemeinde stark.
Gleichzeitig zeigt sich auch: Da geht noch mehr. Wenn wir unsere Kräfte noch stärker bündeln, wenn Vereine, Initiativen und Veranstalter noch enger zusammenarbeiten, dann können wir gemeinsam noch größere Strahlkraft entwickeln. Morbach hat das Potenzial, wir müssen es nur entschlossener nutzen. Ich glaube daran.
Mein besonderer Dank gilt allen, die für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben: der Feuerwehr, dem Bauhof, dem Ordnungsamt, den Ordnungskräften, der Polizei sowie allen Rettungskräften. Ihr Einsatz ist nicht selbstverständlich. Sie sorgen dafür, dass Gemeinschaft überhaupt möglich ist. Dafür: Respekt und herzlichen Dank.
Mit dem Aschermittwoch beginnt nun die Fastenzeit. Für mich ist das keine Zeit des bloßen Verzichts, es ist eine Zeit der Klarheit. Fasten bedeutet, wieder Kontrolle über das eigene Leben zu übernehmen. Sich nicht von schlechten Gedanken, Dauerempörung oder Ablenkung bestimmen zu lassen, sondern sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Der Mensch braucht Optimismus, wie die Luft zum Atmen.
Dankbarkeit für das, was wir haben. Disziplin in dem, was wir tun. Und die feste Überzeugung, dass sich Einsatz und Arbeit lohnen.
Die Fastenzeit ist eine Zeit der inneren Stärke. Wer bewusst inne hält, gewinnt Orientierung, neue Energie und einen klaren Blick nach vorn. Genau diese Haltung brauchen wir auch als Gemeinschaft: weniger Klagen, mehr Anpacken. Weniger Zweifel, mehr Zuversicht.
Ich wünsche Ihnen eine gute und bewusste Fastenzeit, mit Dankbarkeit, innerer Stärke und der festen Hoffnung auf eine gute Zukunft für Morbach. Gemeinsam können wir sie gestalten.