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Amtsblatt VG Schweich
Ausgabe 39/2026
Amtliche Bekanntmachungen und Mitteilungen der Verbandsgemeinde
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Unterrichtung der Einwohner

über die Sitzung des Bauausschusses der VG Schweich am 10.08.2026

Unter dem Vorsitz von Carsten Lang findet am 10.08.2026 im Bürger- und Vereinshaus, Schulstraße 6 in Naurath/Eifel, eine Sitzung des Bauausschusses der VG Schweich statt.

In dieser Sitzung werden folgende Beschlüsse gefasst:

Öffentlich

1. Mitteilungen

Büroleiter Wolfgang Deutsch von der Verwaltung teilt mit, dass in der kommenden Verbandsgemeinderatssitzung das Thema „Baumängel Frida-Kahlo-Schule Schweich“ kurzfristig behandelt wird. Es wurden jüngst Schäden an den Wandverkleidungen in den Gängen sowie den in den Klassen montierten Sitzbänken festgestellt. Die mutmaßliche Schadenshöhe wurde auf ca. 1,5 Millionen Euro geschätzt. Bürgermeisterin Horsch soll vom Rat ermächtigt werden, die notwendigen rechtlichen Schritte zur Wahrung der Interessen der Verbandsgemeinde Schweich einzuleiten.

2. Vorstellung der Studie zur Hochwasservorsorge auf der Gemarkung Schleich

Herr Frank Hömme vom Planungsbüro Hömme wird die erarbeitete Studie vorstellen und die darin aufgezeigten Maßnahmen sowie die Möglichkeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Gemarkung Schleich erläutern. Der Vorsitzende begrüßt Herrn Hömme und erteilt ihm das Wort. Herr Hömme stellt die durchgeführte Studie anhand einer Präsentation vor. Er erläutert das Gefahrenpotential, die bisher aufgetretenen sowie die möglichen Auswirkungen eines Starkregenereignisses sowie die möglichen Lösungsansätze für den betrachteten Bereich „Galgenberg“ in Schleich. Des Weiteren führt er aus, dass die Ereignisse am Galgenberg zwar relativ häufig vorkommen, aber für die Ortslage selbst ein eher überschaubares Gefahrenpotential haben. Der bislang nicht betrachtete Bereich „Elsgraben“ hat jedoch im Schadensfall wesentlich höheres Gefahrenpotential für die Ortslage, da sich im Gegensatz zum Galgenberg weite Teile der mittleren Ortslage von Schleich in der direkten Einfallslinie des Elsgrabens befinden und bei einem entsprechenden Starkregenereignis erheblich beeinträchtigt werden könnten. Im Ausschuss wird demzufolge angeregt, die Studie auf die Betrachtung des Elsgrabens auszuweiten und dies als Empfehlung an den VG-Rat zu beschließen. Der vorliegende Beschlussvorschlag wird entsprechend erweitert.

Beschluss:

1. Der Bauausschuss nimmt die Studie zur Kenntnis.

2. Die Studie soll der Ortsgemeinde Schleich zur Verfügung gestellt werden.

3. Der Bauausschuss empfiehlt dem Verbandsgemeinderat, die Studie um die Betrachtung des Elsgrabens zu erweitern.

Abstimmungsergebnis: einstimmig

3. EFRE Maßnahme Grundschule Föhren; Sachstand

Pünktlich zu den Sommerferien gingen die Arbeiten im Gebäude los. Im Vorfeld wurden die Klassenräume/Flure durch die Hausmeister der VG geräumt, sodass alle Gewerke reibungslos arbeiten konnten. Alle Firmen, Fachplaner und Architekt arbeiten tagtäglich daran, dass der straffe Zeitplan eingehalten werden kann, daher schreiten die Bauarbeiten wie geplant voran.

Aktueller Baufortschritt (Stand 27.07.):

Klassenräume:

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Fenster: Alle Fenster sind bereits montiert.

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Elektroinstallation: Die Kabel in den Klassenräumen sind vollständig verlegt.

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Heizung & Malerarbeiten: Aktuell werden die Halterungen für die neuen Heizkörper in den Klassenräumen installiert. Im Anschluss werden diese Bereiche vom Maler gestrichen. Ab dem 03.08. erfolgt die Montage der Heizkörper.

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Sanitär: Das Gewerk Sanitär muss in den Klassenräumen nur noch die Fertigmontage (Installation der Waschbecken) durchführen.

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Reinigung: Nach der Heizkörpermontage wird in der letzten Ferienwoche Raum für Raum gereinigt.

Gebäudehülle und Dämmung:

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Fassade: Die Halterungen für die neue Außenfassade sind montiert. Die Außendämmung ist bereits größtenteils angebracht.

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Innendämmung: Der Dachboden wird aktuell mit Dämmung ausgelegt. Im Keller ist die Deckendämmung bereits zu 90 % abgeschlossen.

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Dach: Die hinterlüftete Ebene ist installiert und die Halterungen für die Regenrinnen werden aktuell angebracht.

In der letzten Ferienwoche werden alle notwendigen Arbeiten in den Klassenräumen abgeschlossen sein. Der reguläre Unterricht kann somit pünktlich nach den Ferien in den Räumen stattfinden.

Folgende Arbeiten werden im laufenden Schulbetrieb bzw. im Außenbereich nach den Sommerferien durchgeführt:

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Installation der Heizkörper in den Fluren.

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Montage der Außenfassade und der Dacheindeckung.

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Installation der Wärmepumpenanlage (Das Außengerät kann erst aufgestellt werden, wenn die Fassaden- und Dachdeckerarbeiten beendet sind und das Gerüst abgebaut wurde).

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Restarbeiten an der Hausalarmierung und dem Blitzschutz.

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Fertigstellung der restlichen Dämmarbeiten im Gebäude (Speicher und Keller).

In Summe liegen wir mit den Arbeiten sehr gut im Zeitplan, sodass wir mit allen Restarbeiten voraussichtlich bis Mitte Oktober 2026 fertig sind und die Maßnahme baulich abgeschlossen haben. Laut Zuwendungsbescheid muss die Maßnahme bis zum 15.09.2027 fertiggestellt sein.

Der Vorsitzende erteilt Fachbereichsleiterin Shigihara von der Bau-Verwaltung das Wort. Frau Shigihara führt aus, dass die Arbeiten bislang sehr gut funktionieren und im vorgesehenen Zeitplan liegen. Die restlichen ausstehenden Arbeiten finden plangemäß parallel zum Unterricht außerhalb der Unterrichtsräume statt und sollten ebenfalls wie geplant erledigt werden.

zur Kenntnis genommen

4. EFRE Maßnahme Turnhalle Mehring; Sachstand

4.1. EFRE Maßnahme Turnhalle Mehring - Sachstand - Ergänzungsvorlage

Der Verbandsgemeinderat hat in seiner Sitzung am 13.05.2026 bereits die Auftragsvergabe für Sanitär-, Lüftungs- und Heizungsbauarbeiten sowie Gebäudeautomation beschlossen.

Um die nächsten Gewerke (Rohbau, Gerüst und Dach) ausschreiben zu können, bedarf es der Baugenehmigung samt brandschutztechnischer Stellungnahme.

Da die Baugenehmigung noch nicht vorliegt, wurde auf Nachfrage bei der Kreisverwaltung vorab die brandschutztechnische Stellungnahme am 09.07.2026 an die VG übermittelt.

Die darin enthaltenen Anforderungen haben unmittelbare Auswirkungen auf das Brandschutzkonzept, die Planunterlagen, die brandschutztechnischen Tabellen, die Formulierung erforderlicher Abweichungen bzw. Ausnahmen sowie auf die derzeit in Bearbeitung befindlichen Ausschreibungen.

Der Architekt hat das Brandschutzkonzept bis zum 17.07.2026 vollständig überarbeitet und um die geforderten Pläne, Tabellen und Ausnahme- bzw. Abweichungsformulierungen ergänzet und anschließend der Kreisverwaltung vorgelegt. Die Ausschreibungen werden um die Erkenntnisse aus dem aktualisierten Brandschutzkonzept ergänzt.

Für die energetische Sanierung ist ein straffer Zeitplan vorgesehen. Jede Woche, in der ein Auftrag früher vergeben werden kann, ist für den Projekterfolg wichtig.

Die Ausschreibungen für die Gewerke Rohbau (Kostenberechnung ca. 46.500,00 € brutto), Gerüst (Kostenberechnung ca. 25.500 € brutto) und Dach (Kostenberechnung ca. 520,000,00 € brutto) sollten am 29.07.2026 veröffentlicht werden. Bei den genannten Ansätzen handelt es sich derzeit um Werte aus der vorliegenden Kostenberechnung / Kostenkontrolle. Die Kostenanschläge zu den einzelnen Gewerken werden aktuell im Zuge der weiteren Ausschreibungsvorbereitung fortgeschrieben. Dabei werden insbesondere auch die Änderungen aus dem überarbeiteten Brandschutzkonzept, der geänderten Rettungswegführungen, der neue Tür- und Fluchtweglogik, sowie die daraus folgenden Anpassungen an Rohbau, Dach, Gerüst und Schnittstellen zu anderen Gewerken berücksichtigt.

Aktualisierung mit Sachstand vom 07.08.2026

Ursprünglich waren die Submissionen für den 20.08.2026 sowie die Auftragsvergaben in der Sondersitzung des Verbandsgemeinderates am 27.08.2026 vorgesehen.

Es war dem Planungsbüro allerdings nicht möglich, dass die v. g. Ausschreibungsunterlagen bis zum 29.07.2026 fertiggestellt und der Vergabestelle vorgelegt werden konnten.

In telefonischer Abstimmung zwischen Herrn Bernarding (Architekt) und Frau Bürgermeisterin Horsch vom 07.08.2026 ist für die Vorlage, Ausschreibung, Prüfung und Vergabe nun folgender Zeitplan vorgesehen:

bis Montag, 10.08.2026 Zuleitung der Ausschreibungsunterlagen an die Vergabestelle Schweich (Paket 1 - Rohbau, Gerüst, Dach)

Montag/Dienstag (10./11.08.2026) Bearbeitung und Veröffentlichung der Ausschreibung durch die Vergabestelle (Paket 1)

bis Mittwoch (19.08.2026) Zuleitung der restlichen Ausschreibungsunterlagen an die Vergabestelle (Paket 2)

Dienstag (01.09.2026) Ende der Angebotsfrist (Submission) (Paket 1)

Freitag (04.09.2026) Ende der Angebotsfrist (Submission) (Paket 2)

bis Freitag, (11.09.2026) Prüfung der Unterlagen (Paket 1 + 2)

ab Montag (14.09.2026) evtl. Nachforderungen, ansonsten Beginn der Wartefrist (wenn erforderlich) und Erteilung des Auftrags inkl. Fertigung der Sitzungsvorlage (Paket 1 + 2)

Wegen des engen Zeitplans wird dem VG-Rat am 11.08. vorgeschlagen, sollte keine Vergabesitzung in dem Zeitraum der Submissionen stattfinden, die Vorsitzende in Abstimmung mit den Beigeordneten zur Vergabe zu ermächtigen, auch wenn die Angebote bis zu 20% über der Kostenberechnung liegen.

Laut Einschätzung des betreuenden Architekten, Herrn Bernarding sind für die aktuellen Verzögerungen größtenteils die zusätzlichen Anforderungen im Bereich Brandschutz und Lüftung für die Versammlungsstätte mitverantwortlich. Die reine EFRE-Maßnahme könne jedoch voraussichtlich bis zum Ende des Förderzeitraums (30.06.2027) baulich abgeschlossen werden.

Die der Vorlage beigefügten Terminfortschreibung für das Projekt ist hinfällig. Eine aktualisierte Terminfortschreibung (Bauzeitenplan der einzelnen Gewerke) liegt noch nicht vor.

Die offizielle Abrechnung der EFRE-Maßnahme muss zwingend bis zum 31.12.2027 erfolgen. Arbeiten, die nicht über die EFRE-Maßnahme gefördert werden, sind von dieser Frist ausgenommen und müssen bis zu diesem Stichtag nicht zwingend abgeschlossen sein.

Büroleiter Deutsch von der Verwaltung erläutert die Notwendigkeit der Ergänzungsvorlage aufgrund der Verzögerungen bei der Veröffentlichung der Ausschreibungen. Es wird angemerkt, dass die Begrenzung der angedachten Ermächtigung der Bürgermeisterin zur Vergabe mit 20 % über der Kostenberechnung sehr knapp sei und zu weiteren Verzögerungen führen könnte. Auf Rückfrage zu der im Raum stehenden Baubehinderungsanzeige erklärt Büroleiter Deutsch, dass es am vergangenen Freitag erste Gespräche hierzu gab. Der Schaden wurde vorläufig auf 55.000 Euro beziffert. Es wird ein Anwalt zur Vertretung der Interessen der Verbandsgemeinde beauftragt.

zur Kenntnis genommen

5. Erweiterung Grundschule Longuich; Sachstand

Am 10.06.2026 fand ein weiteres Abstimmungsgespräch mit der Schulleitung, den Architekten und der Verwaltung zur Umsetzung der Maßnahme statt.

Mit Bescheid vom 10.06.2026 wurde durch die Kreisverwaltung Trier-Saarburg die Baugenehmigung für die Erweiterung der Grundschule erteilt. Weiterhin wurde mit Bescheid der Kreisverwaltung Trier-Saarburg vom 02.07.2026 die Baugenehmigung für die Nutzungsänderung von zwei bestehenden Gruppenräumen im Dorfgemeinschaftshaus zu Klassenräumen erteilt.

Ebenso liegen zwischenzeitlich die schulbehördliche Genehmigung und die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn durch die ADD Trier vor.

Es sind somit alle behördlichen Genehmigungen vorhanden, damit das Bauvorhaben umgesetzt werden kann.

In Abstimmung mit dem beauftragen Büro Metaform und der Vergabestelle werden die Ausschreibungsunterlagen für das Gewerk Erd-, Mauer- und Betonarbeiten am 04.08.2026 veröffentlicht. Die Submission findet am 08.09.2026 statt. Weiterhin werden die Ausschreibungsunterlagen für das Gewerk Holzbau am 24.08.2026 veröffentlicht. Die Submission hierzu findet am 14.09.2026 statt.

Es ist vorgesehen die Aufträge für beide Gewerke in der VG-Ratssitzung am 24.09.2026 zu vergeben.

Die Ausschussmitglieder nehmen die Ausführungen zur Kenntnis.

zur Kenntnis genommen

6. Sanierung Toilettenanlagen Grundschule Trittenheim; Sachstand

Aufgrund einer allgemein hohen Dichte an Baumaßnahmen während der Sommerferien, sowie der üblichen Urlaubszeit bei den ausführenden Firmen, konnten die Arbeiten an den Toilettenanlagen der GS Trittenheim nicht wie geplant direkt zu Beginn der Sommerferien starten. Die Abbrucharbeiten haben mit einer zweiwöchigen Verspätung am 13.07. begonnen und werden voraussichtlich am 27.07. abgeschlossen.

Nach Abschluss der Abbrucharbeiten ist folgender Ablauf vorgesehen:

- Ab 29.07.: Beginn der Maurerarbeiten, sowie der Sanitär-Rohbauarbeiten.

- Darauffolgende Woche: Start der Elektroarbeiten.

- Im Anschluss: Sobald die Rohbauarbeiten beendet sind, erfolgen der Einbau des neuen Estrichs, die Fliesen- und Fensterarbeiten und abschließend die Fertiginstallation.

Die Arbeiten werden sich über das Ende der Sommerferien hinaus erstrecken. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich für Anfang September erwartet.

Da bereits vor Beginn der Sanierungsmaßnahme absehbar war, dass eine Bauzeit von sechs Wochen in den Sommerferien nicht ausreicht, wurde frühzeitig eine Lösung erarbeitet. Im Vorfeld wurde mit der Schulleitung besprochen und vereinbart, dass für die Dauer der restlichen Arbeiten die Toiletten der direkt angrenzenden Turnhalle genutzt werden können. Der Schulbetrieb ist somit nicht beeinträchtigt.

Im Ausschuss kommt die Frage nach der Anzahl der zu sanierenden Toiletten auf. Da diese Information vor Ort nicht bekannt ist, wird die entsprechende Antwort nachgereicht. Ansonsten nehmen die Ausschussmitglieder die Ausführungen zur Kenntnis.

zur Kenntnis genommen