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Vulkan Echo VG Ulmen
Ausgabe 29/2026
Mitteilungen aus dem GesundLand Vulkaneifel
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​​​​​​​Schattige Orte für heiße Tage

Maarmuseen in Strohn, Daun und Manderscheid bieten dazu spannende Einblicke in die Vulkaneifel

Wenn die Temperaturen steigen, sind kühle Ausflugsziele besonders gefragt. Wer an heißen Ferientagen nicht nur Schatten sucht, sondern auch etwas über die eigene Heimat erfahren möchte, findet in den Maar- und Vulkanmuseen der Region passende Ziele. In Strohn, Daun und Manderscheid lässt sich die Entstehung der Vulkaneifel anschaulich erleben, ganz ohne lange Wege in der Sonne.

Im Vulkanhaus Strohn wird die feurige Vergangenheit der Vulkaneifel besonders anschaulich erlebbar. Eine Erlebniswand führt gedanklich 6.400 Kilometer tief bis zum Mittelpunkt der Erde, während Experimente rund um Magma, Lavasteine und vulkanische Gase zum Ausprobieren einladen. Besucherinnen und Besucher erfahren, warum der Strohner Lavastrom scheinbar aufwärts floss, erleben eine Lavaspalte in Aktion und entdecken die faszinierenden Strukturen der Lavaspaltenwand. So verbindet das Vulkanhaus Wissen, Staunen und Mitmachen auf engem Raum. Das Vulkanhaus Strohn ist mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Im Eifel-Vulkanmuseum Daun tauchen Besucherinnen und Besucher in die Welt von brodelnder Lava, zähfließendem Magma und gewaltigen Erdkräften ein. Das Museum befindet sich im alten Dauner Landratsamt und zeigt anschaulich, wie der Vulkanismus die Landschaft der Eifel geprägt hat. Interaktive Modelle, Tafeln und zahlreiche Bilder erklären unter anderem Kontinentaldrift, die Entstehung der Hocheifel und den Unterschied zwischen Maaren, Schlackenkegeln und anderen Vulkanformen. So wird verständlich, warum die Vulkaneifel bis heute eine einzigartige Landschaft ist. Das Eifel-Vulkanmuseum hat dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 11:00 bis 16:30 Uhr geöffnet.

In Manderscheid widmet sich das Maarmuseum besonders der Entstehung der „Augen der Eifel“, wie die tiefblauen Maare auch genannt werden. Ein begehbares Maarmodell zeigt anschaulich, wie ein Maar aufgebaut ist, während typische Eifellandschaften in Schaukästen im Kleinformat zu sehen sind. Ein besonderes Erlebnis ist der „Terranaut“: In der spektakulären Simulation reisen Besucherinnen und Besucher binnen weniger Minuten zum Mittelpunkt der Erde und spüren, wie die Erde unter ihren Füßen bebt. Zu den Höhepunkten des Museums zählen außerdem das Originalfossil des 1991 gefundenen Urpferds aus dem Eckfelder Maar, das vor rund 45 Millionen Jahren lebte, sowie die älteste Honigbiene der Welt. So wird Wissenschaft im Maarmuseum lebendig und verständlich. Das Maarmuseum ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Hier werden Museen zu idealen Ferienzielen für heiße Tage: angenehm im Schatten, gut erreichbar und zugleich eine spannende Gelegenheit, die eigene Heimat aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Vor dem Besuch empfiehlt sich ein kurzer Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten.