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Region im Blick
Ausgabe 16/2021
Aus den Gemeinden
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Industriegebiet Masburg

Liebe Masburgerinnen,

liebe Masburger,

in den letzten Tagen sind durch ein Flugblatt und Berichte in der Rhein-Zeitung viele Informationen auf Euch eingeprasselt. Leider entsprechen viele dieser Informationen nicht der Wahrheit, was mich dazu veranlasst, diese hier und jetzt klarzustellen.

Wahr ist:

1.

Ja, die Gemeinde hat eine Fläche von ca. 95.000 qm verkauft.

2.

Ja, es gibt einen Interessenten, der auf dieser Fläche ein Projekt umsetzten möchte, welches aus Sicht der Gemeinde ein klarer Gewinn für uns alle ist.

3.

Ja, wir haben auf der letzten Sitzung eine Änderung des bereits bestehenden und rechtskräftigen Bebauungsplans beschlossen, damit dieses Projekt verwirklicht werden kann.

4.

Vor einigen Wochen wurde ich von der Rhein-Zeitung angerufen und habe damals eine Stellungnahme zum damals aktuellen Stand abgegeben.

Unwahr ist:

1.

Die Gemeinde hat die Fläche nicht um jeden Preis verkauft, nur damit dort etwas gebaut wird.

2.

Es wird keine Anschüttung von 14 m Höhe geben.

3.

Es wird kein Material vom ehemaligen Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich dort eingebaut.

4.

Es wird keine 20 m hohe Halle gebaut.

5.

Die bereits vorhandene Ringstraße bleibt unverändert und wird nicht überbaut, sondern die geplante restliche Straße wird aus dem Bebauungsplan umgeplant in eine Baufläche.

6.

Dass ich zu keiner neuen Stellungnahme bereit war, dazu hätte man mich erneut anrufen und befragen müssen.

Und auch die restlichen Punkte, die der Gemeinde vorgeworfen werden, entsprechen einfach nicht der Wahrheit. Solche Bauvorhaben müssen sich, wie jeder Privatmensch auch, an die gesetzlichen Vorschriften halten und werden von Behörden aufs Strengste überwacht.

Das Schlimmste für mich persönlich ist aber das Auftreten eines Chefs einer alt eingesessenen Masburger Firma!

Einer Firma, die natürlich seit Jahrzehnten Menschen aus Masburg Arbeit gibt, die vonseiten der Gemeinde sicherlich in all ihren Vorhaben (Erweiterung ihres Standortes im Ortskern) immer unterstützt wurde, aber wohl vergessen hat, dass sie selber auch Jahrzehnte mitten im Ort Lärm und Emissionen verursacht hat. Hat sich darüber jemals ein Nachbar oder Einwohner beschwert? Soweit ich weiß nicht. Ich persönlich und mit Sicherheit viele andere Einwohner*innen auch, sind doch stolz darauf, welche hochwertigen, teilweise einzigartigen Fahrzeuge von dieser Firma aus unserer Gemeinde in der ganzen Welt unterwegs sind.

Warum also stellt man sich jetzt so gegen ein Projekt, was für unser Dorf ein Schritt in eine bessere Zukunft sein kann?

Wodurch wir Arbeitsplätze schaffen, Gewerbesteuer einnehmen, evtl. Familien nach Masburg ziehen, deren Kinder dann in unseren Kindergarten und Grundschule gehen und diese damit stärken!

Ihr/Euer
Patrick Schopp
Ortsbürgermeister