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Region im Blick
Ausgabe 24/2020
Aus den Gemeinden
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Ärgernis Hundekot

Liebe Hundebesitzer*innen,

in letzter Zeit ist leider vermehrt festzustellen, dass die Hinterlassenschaften von Hunden an öffentlich Straßen und auf Grünflächen nicht immer fachgerecht entsorgt werden. Das ist ein Ärgernis für Fußgänger, spielende Kinder und Radfahrer. Und selbst, wenn der Hundekot ordentlich im Tütchen verpackt ist, kann er noch zum Ärgernis werden, nämlich dann, wenn das Tütchen einfach irgendwo fallengelassen wird.

Sehr problematisch ist Hundekot auf oder an Spielplätzen, wenn Kinder ihn mit den Händen anfassen. Dann besteht eine große Gesundheitsgefährdung. Der Hund kann krank sein und beispielsweise Würmer haben. Außerdem ist Hundekot problematisch auf Grünflächen, die zum Anbau von Nahrung oder für die Weidehaltung genutzt werden. Wenn Hunde da ihren Kot hinterlassen, können Keime in die Nahrung geraten. Es gibt Keime, die bis zu fünf Jahre überleben können. Hundekot hat also nichts auf Acker- und Weideflächen zu suchen und ist keinesfalls ein natürlicher Dünger, sondern ein gefährlicher Krankheitsüberträger.

Ich weiß, dass sich die meisten von Euch vorbildlich verhalten und den von ihren Hunden fallengelassenen Kot mit einem Beutel aufheben und anschließend in der Restmülltonne entsorgen, möchte aber dennoch an die Vernunft aller Hundebesitzer appellieren, beim Gassigehen mit Eurem „Liebling“ die „Häufchen“ nicht einfach liegenzulassen.

Euer Matthias Hetger
Ortsbürgermeister