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Region im Blick
Ausgabe 28/2021
Aus den Gemeinden
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Informationen des Ortsbürgermeisters

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

die derzeitigen Lockerungen auf Grund der niedrigen Anzahl von Coronafällen lassen endlich wieder zu, sich in größeren Gruppen zu treffen, Feste, Feiern und die Vereinsarbeit sind unter Auflagen wieder möglich. Aus diesem Grund planen die Pfadfinder ihr Sommerfest für den 14.08. bis 15.08.2021 auf dem Bolzplatz. Für die Kirmes laufen ebenfalls Planungen in abgespeckter Form im Freien, da Veranstaltungen im Innenbereich mit zu viel Aufwand und Verantwortung verbunden sind. Persönlich bin ich froh, dass wir in Müllenbach recht unbeschadet durch diese Zeit gekommen sind und damit das auch so bleibt, möchte ich jeden bitten, auch weiterhin Vorsicht walten zu lassen und sich an die geltenden Bestimmungen zu halten.

Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wie gut eine (Dorf-) Gemeinschaft funktioniert und rückblickend bin ich stolz und dankbar, wie gut in Müllenbach die gegenseitige Hilfe und das Engagement war. Die Ortsvereine und die Jagdgenossenschaft haben mit Unterstützung von Sponsoren durch ihre Aktionen dafür gesorgt, dass vor allen Dingen die Kinder und Senioren Wertschätzung und Aufmerksamkeit erfahren haben.

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich in dieser Zeit auch freiwillig für die Gemeinde engagiert und in verschiedener Form mit eingebracht. Auf dem Friedhof wurden die Kriegsgräber restauriert, ein Baum wurde von einer Privatperson gestiftet und dort gepflanzt, der Rasen teilweise neu eingesät, die Pfeiler am Eingang saniert und die dazugehörigen Pfosten für das Eingangstor neu gesetzt. Das Tor wird im Moment entrostet und neu gestrichen.

Wirklich herausragend, da mit sehr viel Aufwand verbunden, ist die Instandsetzung und der Anstrich der Bushaltestelle auf der Neustraße, ebenfalls durch freiwilligen Einsatz.

Das Wappen am Ortseingangsschild wurde neu gestrichen und im Umfeld von Müllenbach wurden die Wanderwege in Eigenleistung freigehalten.

An „Seimpjeseck“ laufen zurzeit die Arbeiten zur Neugestaltung.

Bewusst habe ich hier keine Namen genannt, um zum einen keine Wertung reinzubringen, zum anderen um niemanden zu vergessen und der ein oder andere möchte auch nicht namentlich genannt werden. Allen freiwilligen Helfern recht herzlichen Dank für ihr Engagement.

Es ist gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die nicht nur mit dem Finger auf die Arbeit zeigen, sondern auch anpacken. Arbeit für die Gemeinde bzw. Allgemeinheit ist kein Frondienst, sondern verdient Lob und Anerkennung.

Auch sonst hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Die Erschließung des 2. Bauabschnittes im Neubaugebiet ist beendet, 9 von 14 Grundstücken sind vergeben, bzw. schon verkauft und die Bebauung hat begonnen.

Die Planungsleistungen für die Nahwärmeerschließung wurden vergeben und damit geht es in die konkrete Umsetzung des Projekts. Spätentschlossene können jetzt noch mitmachen.

Coronabedingt musste das Projekt „Zukunftscheck-Dorf“ ruhen, aber nun nehmen die Arbeitskreise die Arbeit wieder auf, um in den nächsten Monaten mit der Erstellung eines Dorferneuerungskonzeptes zum Abschluss zu kommen.

Für die Sommerferien ist für die Kinder wieder ein Ferienprogramm geplant (siehe Veröffentlichung in dieser Ausgabe) und es würde mich freuen, wenn das dementsprechend in Anspruch genommen wird. Besonders liegt mir die in diesem Rahmen geplante Reaktivierung des Jugendraums am Herzen.

Dieter Laux, der Vorsitzende des Schiefervereins, hat vergangene Woche zusammen mit den Ortsbürgermeistern von Laubach, Müllenbach und Leienkaul den Notarvertrag zum Kauf des Pfarrhauses in Müllenbach unterzeichnet. Nach der jetzt noch ausstehenden abschließenden Genehmigung des Vertrages durch das Bischöfliche Generalvikariat kann der Schieferverein das alte Pfarrhaus, mit der finanziellen Unterstützung der Ortsgemeinden Laubach, Müllenbach und Leienkaul als alleiniger Eigentümer übernehmen. Ein Dank gilt dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde, der sich für eine Lösung im Interesse des Schiefervereins und der Ortsgemeinden eingesetzt hat. Die Vertragsunterzeichnung ist ein Meilenstein, um den nun seit Ende 2017 andauernden Vorgang zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Es gibt also auch in Zukunft einiges zu tun und daher bitte ich um größtmögliche Unterstützung eines jeden für die Vereine und die Gemeinde bei den anstehenden Aufgaben.

Andreas Klotz, Ortsbürgermeister