Der Deutsche Wetterdienst weist für fast ganz Rheinland-Pfalz aktuell hohe Waldbrand-Gefahrenstufen, mit steigender Tendenz aus. Bereits jetzt liegt die Waldbrandgefahrenstufe vielerorts bei drei oder vier. Im gesamten Frühjahr hat es in Rheinland-Pfalz zu wenig geregnet. In der oberen Waldbodenschicht herrscht akuter Wassermangel. Die meisten hiesigen Waldbrände entstehen, weil Waldbesuchende unachtsam sind.
„Die Forstleute, die Feuerwehr und die Polizei sind beim Waldschutz auf die Mithilfe der Waldbesuchenden angewiesen“, so der Appell von Andreas Hodapp vom Forstamt Cochem. Deshalb gilt: Wer eine, auch noch so kleine, Rauchentwicklung im Wald bemerkt, sollte dies über den Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) melden. „Wenn möglich, geben Sie der Notrufleitstelle den nächsten Rettungspunkt durch“, sagt Andreas Hodapp. „Sie finden Rettungspunkte häufig an Wegekreuzungen oder markanten Punkten.“ Die Rettungspunktnummer steht auf grünen Tafeln mit weißem Kreuz. Wer nicht weiß, wo sich der nächste Rettungspunkt befindet, dem hilft die kostenlose App „Hilfe im Wald“.
Forstleute bitten Waldbesuchende um Vorsicht im Wald
„Mit dem trocken-heißen Wetter der vergangenen Tage und Wochen ist die Waldbrandgefahr deutlich angestiegen“, warnt der Forstamtsleiter. „In den letzten Jahren nimmt die Häufigkeit der Waldbrände in Rheinland-Pfalz zu. Wir alle müssen wirklich vorsichtig sein!“ Wälder mit starkem Besucherandrang laufen eher Gefahr zu brennen. Denn rund 90 Prozent aller Wald- und Flurbrände entstehen, weil Menschen zu unvorsichtig mit offenem Feuer im Wald umgehen. Deshalb weisen die Forstleute gemeinsam mit den Feuerwehren eindringlich auf folgende Verhaltensregeln beim Waldbesuch hin:
Vielen Dank für Ihre Unterstützung beim Erhalt unserer Wälder!
Links zum Thema:
DWD Waldbrandgefahrenindex:
https://dwd.de/DWD/warnungen/agrar/wbx/wbx_tab_alle_RP.html
Dürremonitor des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung: