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Region im Blick VG Kaisersesch
Ausgabe 35/2026
Aus den Gemeinden
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LBM Cochem informiert: K 23/K 26

 

Fahrbahnsanierung im Bereich der Ortsdurchfahrt Brachtendorf

Ab dem 7. September 2026 wird die Ortsdurchfahrt Brachtendorf im Verlauf der K 23 und K 26 saniert.

Für die Arbeiten sind abschnittsweise Vollsperrungen erforderlich. Die insgesamt rund 900 Meter lange Baumaßnahme soll - vorbehaltlich geeigneter Witterung - spätestens Ende Oktober 2026 ihren Abschluss finden. Die Erreichbarkeit für Rettungsdienste ist jederzeit sichergestellt.

Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Straßeninfrastruktur langfristig zu erhalten.

Die vorhandenen Fahrbahndecken befinden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Zahlreiche Netz-, Quer- und Längsrisse machen eine Erneuerung der Fahrbahn erforderlich, um weitere Schäden an der Straßensubstanz zu vermeiden.

Aus bautechnischen Gründen sowie zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung erledigt werden. Die Baumaßnahme gliedert sich in drei aufeinanderfolgende Bauabschnitte.

Die Verkehrsführung und der vorgesehene Baubeginn wurden im Zuge einer Verkehrskoordinierung im Vorfeld festgelegt. Bei der entsprechenden Abstimmung waren u. a. Polizei, Feuerwehr, Integrierte Leitstelle Koblenz, ÖPNV-Vertreter sowie Vertreter der Kreisverwaltung Cochem-Zell, der Verbandsgemeinde Kaisersesch und der umliegenden Ortsgemeinden beteiligt.

Die Bauabschnitte im Überblick:

1. Bauabschnitt

Sperrung der K 23 zwischen Zettingen und Brachtendorf.

Die Umleitung erfolgt über die K 25 und die L 109.

2. Bauabschnitt

Sperrung der K 23 zwischen Brachtendorf und Kaifenheim.

Der Verkehr wird über die L 109 und die K 26 umgeleitet.

3. Bauabschnitt

Sperrung der K 26 zwischen Brachtendorf und Roes.

Die Umleitung erfolgt über die L 109 und die K 23.

Die Maßnahme beginnt mit dem ersten Bauabschnitt.

Alle Umleitungen werden vor Ort entsprechend ausgeschildert.

Aktuelle Informationen hierzu können auch dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.

Der Dorfplatz bleibt während der gesamten Bauzeit jederzeit erreichbar.

Auch die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken wird - soweit es der Bauablauf zulässt - grundsätzlich gewährleistet. Kurzfristige Einschränkungen lassen sich jedoch insbesondere während der Fräsarbeiten und beim Einbau der neuen Asphaltdeckschichten nicht vermeiden. In diesen Zeiträumen muss das jeweilige Baufeld vollständig gesperrt werden, sodass eine Zufahrt zu den betroffenen Grundstücken vorübergehend nicht möglich ist.

Das ausführende Bauunternehmen wird diese Einschränkungen auf das unbedingt notwendige Maß begrenzen. Die unmittelbar betroffenen Anlieger werden vor Beginn dieser Arbeiten rechtzeitig über den Ablauf und die voraussichtliche Dauer informiert.

Für wenige Tage muss zudem die Pflasterfläche im Kreuzungsbereich K 23/K 26 vollständig gesperrt werden. Grund hierfür sind Arbeiten an der Tragschicht, die während der Ausführung keine Befahrung zulassen.

Die Erreichbarkeit für Rettungsdienste bleibt jedoch jederzeit gewährleistet. Einsatzfahrzeuge können den gesperrten Bereich über die unmittelbar angrenzende Bushaltestelle umfahren.

Auch die Abfallentsorgung ist während der Bauzeit sichergestellt. Die Müllbehälter aus den von den Entsorgungsfahrzeugen nicht erreichbaren Bereichen werden durch das Bauunternehmen zu einem für die Müllabfuhr zugänglichen Sammelpunkt gebracht und nach der Leerung wieder zu den jeweiligen Grundstücken zurückgestellt.

Die Baumaßnahme übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung die Eurovia Bau GmbH aus Koblenz. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 240.000 Euro; die Kosten werden vom Landkreis Cochem-Zell getragen.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.