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Amtsblatt VG Trier-Land
Ausgabe 47/2025
Verbandsgemeinde Trier-Land
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Interkommunale Zusammenarbeit:

Im Rahmen der Jahrestagung „Interkommunale Zusammenarbeit“ in Mainz überreichte Staatssekretärin Simone Schneider (2.v.r.) den Förderbescheid über 370.000 Euro an Bürgermeister Michael Holstein (3.v.r.). Begleitet wurde er von (v.l.n.r.) Sachbearbeiterin Tamara Ulrich, Ortsbürgermeister Peter Bruns (Langsur), Beigeordnetem Marcel Keilen, Fachbereichsleiter Matthias Wagner und Beigeordneter Daniela Nöhl.

Pilotprojekt „Schilderwerkstatt“

Die Zusammenarbeit mit benachbarten Kommunen ist für die Verbandsgemeinde Trier-Land kein Neuland. Das neueste ihrer Projekte in Sachen „Interkommunale Zusammenarbeit“ hat allerdings den Rang eines „Pilotprojekts“ erreicht. Mit der „Absperrmaterial- und Schilderwerkstatt“ wird eine zentrale Einrichtung geschaffen, die allen elf Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde zur Verfügung stehen wird. Das Projekt überzeugte auch das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, das das Projekt im Rahmen des Programms „Interkommunale Zusammenarbeit“ (IKZ) mit 370.000 Euro fördert.

Der Idee einer zentralen Schilderwerkstatt entstand nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen, die im Zuge der jüngsten Naturkatastrophen gemacht wurden. Die Häufigkeit der notwendigen Absicherungen von Gefahrenstellen nahm zu, seien sie durch Hochwasser und Fels- oder Hangrutsche verursacht worden. Bei Vorliegen einer akuten Gefahrensituation ist eine fachliche Absicherung mittels Absperrschranken und Beleuchtung sowie Verkehrszeichen (nach RSA 21 und StVO Vorschriften) zwingend erforderlich. „Für die Ortsgemeinden ist es schlicht nicht leistbar, all diese Materialien im Einzelnen vorzuhalten. Auch die Ausleihe ist ein nicht unerheblicher Kostenfaktor,“ erläuterte Bürgermeister Michael Holstein anlässlich der Übergabe des Förderbescheids in Mainz. „Eine zentrale Absperrmaterial- und Schilderwerkstatt bietet nicht nur eine Kostenersparnis, sondern ermöglicht eine effiziente Aufgabenerledigung und gewährleistet eine zügige Absperrung von Gefahrenstellen im Bedarfsfall“, führte er weiter aus.

Staatssekretärin Simone Schneider unterstrich das große Potential, das interkommunale Zusammenarbeit bietet. Besonders in den Bereichen Digitalisierung, Cybersicherheit, Bürgerservice aber auch beim Brand- und Katastrophenschutz könne auf diese Weise im besten Sinne der Bürgerinnen und Bürger gearbeitet werden.

Die Schilderwerkstatt wird zunächst im Technischen Dienstleistungszentrums (TDZ) in Trierweiler Platz finden, bevor sie dann mit Fertigstellung des neuen Brandschutz- und Ausbildungszentrums (BAZ) dort einziehen wird. Mit Einrichtung der Schilderwerkstatt fällt der Startschuss für den Aufbau eines VG weiten Bauhofes.