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Konzer Rundschau
Ausgabe 11/2019
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Niemand spricht gerne über Krebs - aber man muss es

Jährlich versterben in Deutschland über 25.000 Menschen an Darmkrebs und etwa 61.000 Männer und Frauen erkranken neu daran. Damit zählt Darmkrebs nach wie vor zu einer der häufigsten Krebsneuerkrankungen. Der diesjährige „Darmkrebsmonat März“, ein Projekt der Münchner Felix Burda Stiftung, steht unter dem Motto „Es gibt kein zu jung für Darmkrebs. Rede mit Deiner Familie!“ Diverse Aufklärungskampagnen sowie auch die für gesetzlich Krankenversicherte ab dem 50. Lebensjahr kostenfreie Koloskopie (Darmspiegelung) haben dazu geführt, dass sowohl die Neuerkrankungen als auch die Sterbefälle an Darmkrebs bei den über 50-Jährigen kontinuierlich zurückgehen, seit 2002 um 17 Prozent.

Dafür stieg aber zwischen 2002 bis 2014 die Zahl der Neuerkrankungen in der Altersgruppe der 25- bis 49-Jährigen um elf Prozent an. Dabei bietet die Früherkennung bei keiner anderen Krebsart derart große Chancen. Denn rechtzeitig erkannt könnten fast alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden. Die Felix Burda Stiftung engagiert sich seit 2001 für die Darmkrebs-Vorsorge und -Früherkennung und organisiert seit 2002 zu diesem Zweck jährlich den Darmkrebsmonat März.